Das Unternehmen NBI (Nation Brands Index) und das Projekt BrandIL veröffentlichen heute das jährliche Ranking der Nationenmarken für 2024, in dem Israel den letzten Platz belegt. Die dem Index zugrunde liegende Studie, die im Juli-August 2024 durchgeführt wurde, ist die aktuellste und umfassendste, die seit dem 7. Oktober über Israel erstellt wurde. An der Studie nahmen 40.000 Befragte aus 20 Ländern teil, die zusammen etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren (u.a.: USA, China, Russland, Indien, Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Argentinien, Schweden, Türkei, Saudi-Arabien und andere). Der Index bewertet 50 Länder, die starke Volkswirtschaften repräsentieren oder auf der globalen Agenda stehen.
Das Bild, das sich aus dem NBI ergibt:
- Israel wurde in den „Hinterhof“ verbannt: Es rangiert zusammen mit „toxischen“ Staaten, deren Pro-Kopf-BIP rund 80 Prozent unter dem israelischen liegt;
- Verlust der Zukunft: Die Generation Z lehnt Israel ab und vergibt Nullpunkte in allen Parametern;
- Produkte „Made in Israel“ werden de facto boykottiert: Israels Exporte sind stark gefährdet;
- Israel wird gemäß der Stimmung und der Platzierung im Ranking mit den „Kräften des Chaos“ assoziiert und nicht mit Staaten, die zur globalen Stabilität beitragen.
Es muss betont werden, dass BrandIL, das Israel Branding Projekt, Israel zum ersten Mal als Vollmitglied in den globalen NBI Index integriert und die Rechte an allen gesammelten Daten der bewerteten Länder erworben hat. Das Projekt stellt die Daten der israelischen Regierung (Außenministerium und Wirtschaftsministerium) zur Verfügung.
Das NBI-Ranking wird seit 2005 jährlich erstellt und untersucht die weltweite Wahrnehmung des Images der bewerteten Länder. Das Ranking berücksichtigt sechs Aspekte der Markenstärke eines Landes:
- Politik und Regierung (politische Stabilität, Fairness und Transparenz der Regierung und Sicherheit);
- Kultur (Vielfalt und kulturelle Tiefe in Sport, Kunst und Kulturerbe);
- Menschen und Gesellschaft (Offenheit, Fleiß und Freundlichkeit der Menschen im Land und ob man sie als Arbeitnehmer einstellen würde);
- Export (wissenschaftlicher Fortschritt und technologische Innovation, Qualität der heimischen Produkte);
- Migration und Investitionen (Bereitschaft, in das Land zu migrieren, um dort zu leben oder zu studieren, sowie Investitionsattraktivität);
- Tourismus (lebendige Städte, architektonische Schönheit und Landschaft sowie allgemeines Interesse, das Land zu besuchen).
Der Strategieberater Moti Scharf, Gründer des BrandIL-Projekts, sagte nach Erhalt der Studienergebnisse: „Israel hat seinen Status als legitimer Staat in der internationalen Gemeinschaft verloren und wurde in den ‚Hinterhof‘ zu den rückständigsten und giftigsten Ländern der Welt verbannt. Die ‚Villa im Dschungel‘ könnte selbst zum Dschungel werden“. Scharf fügte hinzu: „Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Nach objektiven Kriterien verdient Israel einen Platz unter den Top Ten im globalen Nation Brands Index, wenn es nur einen echten und tiefgreifenden Wandel in seiner Markenbildung vollzieht.“
Bewertung der Nationenmarken für das Jahr 2024 nach dem NBI-Index:
Israels Anomalie
Die Platzierung Israels im letzten Zehntel des Rankings steht in keinem Verhältnis zu den objektiven Daten Israels. Nach objektiven Parametern (Pro-Kopf-BIP, Lebenserwartung, Bildungsniveau usw.) gehört Israel zu den Top Ten der Nationenrankings, tatsächlich ist es aber in einer Gruppe mit Ländern, deren durchschnittliches Pro-Kopf-BIP bei rund 11.000 US-Dollar liegt, also rund 80 Prozent unter dem Pro-Kopf-BIP Israels. Auch beim Index der Lebenserwartung befindet sich Israel in einer Gruppe von Ländern, in denen die durchschnittliche Lebenserwartung 72 Jahre beträgt (Platz 120 weltweit), während sie in Israel bei 83 Jahren liegt (unter den Top 20 weltweit).
Ein weiteres beunruhigendes Detail ist, dass nur 40 % der Länder, die mit Israel im letzten Zehntel rangieren, Demokratien sind. Das bedeutet, dass die Welt Israels Status als „einzige Demokratie im Nahen Osten“ nicht sehr hoch einschätzt.
Obwohl das palästinensische Gebilde nicht als Staat definiert ist, hat BrandIL die erstmalige Aufnahme von „Palästina“ in das Ranking beantragt und es unter Israel platziert. Die Indexdaten zeigen, dass das palästinensische Gebilde (Hamas und Palästinensische Autonomiebehörde) nicht als legitimes Mitglied der Staatengemeinschaft angesehen wird. Sie erhält in allen zentralen Parametern null Punkte. Dennoch genießt sie eine gewisse Sympathie, insbesondere in der muslimischen Welt, in China und unter jungen Menschen.
Verlust der nachwachsenden Generation
Eine der größten Bedrohungen für Israel, die der Index aufzeigt, ist die Entfremdung der kommenden Generation von der Welt. Die Generation Z lehnt Israel ab und bewertet es in allen möglichen Parametern am unteren Ende. Das bedeutet, dass die zukünftigen Führer der Welt Israel als Teil der Werte, mit denen sie aufgewachsen sind, weiterhin boykottieren und ausgrenzen könnten. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen ist die Sympathie für Israel größer, aber es ist ein düsteres Bild einer Gruppe, die in dem Maße an Relevanz verliert, wie die jüngere Generation in Führungspositionen aufsteigt.
Faktischer Boykott israelischer Produkte
In Bezug auf den Kauf israelischer Produkte und Geschäftsbeziehungen mit Israelis zeigt die dem Index zugrunde liegende Studie, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten angibt, kein Interesse am Kauf von in Israel hergestellten Produkten zu haben. Dies ist de facto ein Boykott israelischer Produkte und Unternehmen, die unter israelischer Flagge weltweit Geschäfte machen wollen. Dies stellt eine klare Bedrohung für den Export von Waren und Produkten aus Israel sowie für israelische Unternehmen dar, die im Ausland tätig sind.
„Start-up Nation“ – vor allem in den Augen der Israelis
Die Studie zeigt, dass Israel eine „Start-up Nation“ ist – vor allem in den Augen der Israelis. Im Vergleich zu entwickelten europäischen Ländern, die nicht als Technologieführer gelten, schneidet Israel relativ schlecht ab, selbst im Vergleich zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Daraus folgt, dass sich das Ökosystem, das das Konzept der „Start-up Nation“ widerspiegelt, auf ein kleines Publikum konzentriert, das keinen breiten Einfluss auf die technologische Marke Israels ausübt.
Die Welt bestraft Länder in Konflikten und unterscheidet nicht zwischen „Opfer“ und „Aggressor“
Die Welt versucht nicht, die Ursachen von Konflikten zwischen Staaten, die sich im Krieg befinden, zu verstehen. Länder, die in anhaltende Konflikte verwickelt sind, landen fast automatisch am Ende der Rangliste: Russland (46), Ukraine (47), Israel (49) und die Palästinensische Autonomiebehörde (50).
Entgegen der landläufigen Meinung wird die Welt nicht differenziert betrachtet, sondern in „schwarz und weiß“ eingeteilt. Konfliktstaaten werden generell als Bedrohung für die globale Stabilität wahrgenommen und sanktioniert, ohne zwischen „Täter“ und „Opfer“ zu unterscheiden.
Die im Ranking zum Ausdruck kommende Stimmung ordnet Israel eher den globalen Kräften des Chaos zu als den Kräften, die zur globalen Sicherheit und zum Fortschritt der Menschheit beitragen.
Die Autoren der Studie sind der Ansicht, dass Israels derzeitige Markenstrategie, die sich auf „Hasbara“ (Erklärung) und die Überzeugung der Welt von der eigenen Legitimität konzentriert, gescheitert ist. Im krassen Gegensatz zur israelischen Selbstwahrnehmung sieht die Welt Israel als ein Land, das die globale Stabilität bedroht, und ordnet es der Achse der „Chaosstaaten“ zu.
In den kommenden Wochen wird das Projekt ein innovatives Modell vorstellen, das es mit einem internationalen Team von Nation Branding-Experten entwickelt hat. Zu den Themen, die das Projekt in Zusammenarbeit mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern vorantreibt, gehört die Kapitalbeschaffung für einen speziellen Fonds in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, der eine unabhängige und wichtige Plattform für die Veränderung von Israels Status in der Welt darstellen soll. Viele Länder haben ähnliche Finanzierungsmodelle übernommen und damit ihren globalen Status verändert.
Der Fonds wird nach dem Modell einer „Entwicklungsbank“ (Development Financial Institution, DFI) eingerichtet und wird sich auf kombiniertes Kapital stützen: staatliches, privates und philanthropisches Kapital. Der Fonds wird Israel eine breit gefächerte Einfluss-Infrastruktur in relevanten Zielländern bieten, mit besonderem Schwerpunkt auf Investitionen in junge Gemeinden, und die Erschließung neuer Märkte für bahnbrechende israelische Technologien und Produkte ermöglichen.





Aus meiner Sicht sind im besten Fall ein Großteil dieser „Befragten“ einfach uninformiert und plappern nach, was ihnen der Mainstream vorsetzt. Im schlechtesten Fall, sind es böswillige Ignoranten, die sich von ihrer Wohlfühlblase aus ein Urteil erlauben über einen Staat, den sie weder verstehen, noch in ihrem kleinen Ameisengang einordnen können. Keiner von diesen Leuten kennt vermutlich auch den Gott der Bibel richtig und dessen Liebe zu Israel, sonst wären sie zurückhaltender mit einem solchen Pauschalurteil über das heilige Land. Im Vaterunser kommt die Bitte „Dein Reich komme“ vor.
Im Reich Gottes spielen Israel und Jerusalem eine führende Rolle!
„Es steht ja schon in der Heiligen Schrift: »Seht, ich lege in Jerusalem einen ausgewählten, kostbaren Grundstein. Wer auf ihn baut und ihm vertraut, steht fest und sicher.«“ 1 Petr 2,6.
Sie profitieren einerseits von den innovativen Produkten aus Israel und schreien andererseits gegen dieses Land als wilde Boykotteure. Deshalb sollten sie auch bitteschön auch so konsequent sein und alle israelischen Errungenschaften der modernen Zivilisation aus ihrem Leben streichen, vom USB-Stick, über die Cherry-Tomate, bis hin zum Implantat und nicht eine solche Heuchelei und Doppelmoral betreiben!
Ich wette außerdem, dass die meisten aus der Umfrage noch nie in Israel waren und deshalb überhaupt nicht wirklich mitreden können, was Land und Leute betrifft.
Dieses Resultat wundert mich überhaupt nicht. In einer Welt wo Gott und Christus keine Rolle mehr spielt, wo soll denn Israel als einziges auserwähltes Land von Gott, noch eine Rolle spielen. Ein Land ohne Gott ist ein untergehendes Land.
Sagte mal Jemand, und wie Recht derjenige hat!
Diese Umfrage zeigt für mich nur, wie die verdorbene Menscheit denkt und nicht wie die Wirklichkeit aussieht. Also als Gradmesser für die Wirklichkeit ist diese Umfrage wertlos.
Mich wundert es auch nicht, daß die Nationen Israel hassen, denn dieses Volk erinnert sie daran, daß es einen GOTT gibt. Das sind doch alles Söhne und Töchter Belials, die ein und denselben Vater haben, nämlich den Teufel. Sie glauben dem Vater der Lüge.
Angelika Knautz, Deutschland