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„Ewiges Judäa“ ist entscheidend für die Zukunft der IDF, betont ein israelischer General

„…der Herr, dein Gott, wandelt inmitten deines Lagers…deshalb muss dein Lager heilig sein…“

Die Soldaten des Netzah-Yehuda-Bataillons sind alle ultraorthodoxe Juden. Foto: Yaakov Naumi/Flash90

Das Netzah-Yehuda-Bataillon (Ewiges Judäa) der israelischen Streitkräfte (IDF) steht weiterhin in den Schlagzeilen, nachdem im vergangenen Monat ein älterer palästinensischer Mann unbeabsichtigt zu Tode gekommen war, nachdem er gefesselt und in der Kälte zurückgelassen worden war, während Soldaten in Samaria stichprobenartige Identitätskontrollen durchführten.

Omar As’ad, 78 Jahre alt und amerikanischer Staatsbürger, hatte sich geweigert, sich gegenüber den Soldaten auszuweisen, was zu seiner vorübergehenden und schließlich für ihn tödlich endenden Festnahme führte.

Die israelische Armee (IDF) hat den Vorfall gründlich untersucht, woraufhin mindestens drei kommandierende Offiziere ihres Kommandos enthoben worden sind. Man geht davon aus, dass weitere Bestrafungen folgen werden. Für manche ist das jedoch nicht genug.

Einige scheinen den tragischen Ausgang auf die Tatsache zurückzuführen, dass Netzah-Yehuda ein aus ultraorthodoxen Juden bestehendes Bataillon ist, dem von vielen vorgeworfen wird, rassistisch gegen Araber zu sein. Sie wollen, dass das Bataillon aufgelöst wird.

General d. R. Gershon Hacohen hält dies für einen schweren Fehler.

„Es handelt sich um eine unbegründete Hysterie derjenigen, die nicht verstehen, was dieses Bataillon ist und wie sehr die IDF es braucht“, sagte Hacohen Ende letzter Woche gegenüber Radio 103FM. „Dies ist ein Bataillon, das heilige Arbeit leistet. Wir brauchen Soldaten, die wirklich verstehen, warum sie dort sind, dass sie dort draußen sind, um die Nation Israel zu schützen. Sie haben eine hohe Motivation, dies zu tun.“

Das bedeutet, dass sich die Soldaten von Netzah Yehuda aufgrund ihrer religiösen Erziehung des biblischen und sogar prophetischen Hintergrunds ihres Dienstes stärker bewusst sind.

Netzah Yehuda (übersetzt Ewiges Judäa, kann aber auch als „Judahs Ewigkeit“ übersetzt werden) wurde ursprünglich als Nahal-Haredi-Bataillon gegründet, ein Ort, an dem junge ultraorthodoxe Männer innerhalb eines Rahmens, der sich an das jüdische Religionsgesetz (Halacha) hält, in einer Kampfrolle dienen konnten.

Das Motto des Bataillons lautet „Darum soll dein Lager heilig sein“. Es stammt aus 2. Buch Mose 23,15, das in vollem Wortlaut lautet:

„Denn der HERR, dein Gott, wandelt mitten in deinem Lager, um dich zu erretten und deine Feinde vor dir dahinzugeben. Darum soll dein Lager heilig sein, dass er nichts Schändliches an dir sieht und sich nicht von dir abwendet.“

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Patrick Callahan

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