MitgliederEs gibt wieder einen Sheriff in der Stadt

Israelische Polizisten haben reichlich zu tun: Terroristen dingfest machen, Drogenringe zerschlagen, gegen korrupte Politiker ermitteln. Bleibt da noch Zeit, ein gestohlenes Fahrrad wiederzubeschaffen, eine entwendete Handtasche zu finden oder ein Auto abschleppen zu lassen, das eine Einfahrt blockiert?  

von David Lazarus | | Themen: Israel
Ein Sheriff aus der Nachbarschaft hilft einem Drogenabhängigen in Tel Aviv. Foto: David Lazarus

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Juli – August 2022 – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

Ja, denn es gibt einen neuen Polizisten in der Stadt – den Nachbarschaftssheriff. Er ist Teil eines Programms, das sich „Community Policing“ nennt (auf Deutsch in etwa „Gemeindeüberwachung“) und die Kriminalität in Israels Stadtvierteln eindämmen soll.

Die erste kommunale Polizeistation wurde 1997 in Aschkelon eröffnet, nachdem die nationale Polizeibehörde die Erfolge von Nachbarschaftspolizei in Europa und den USA untersucht hatte. Das Programm in Aschkelon erwies sich als so erfolgreich, dass es inzwischen landesweit 360 Gemeindepolizeistationen in israelischen Stadtvierteln, Städten und Dörfern gibt, obwohl viele Einwohner, vor allem in Großstädten, nicht einmal wissen, dass es sie gibt.

Großstädte wie Tel Aviv haben viele Stadtteile und Nachbarschaften. In ihnen wird die Polizeiarbeit mit der Feuerwehr, den Magen-David-Ambulanzen, den Notaufnahmen der Krankenhäuser und anderen öffentlichen Diensten der Stadt koordiniert.

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