„Der Islam wird wieder die Welt regieren“

An alle Islamisten da draußen: Wir, das jüdische Volk, haben nicht die Absicht, Israel aufzugeben, und Gott auch nicht

| Themen: Islam
Kamal Khatib von der Islamischen Bewegung wird zur Anhörung vor das Jerusalemer Stadtgericht gebracht, nachdem die Polizei ihn wegen Anstiftung zum Aufruhr auf dem Tempelberg verhaftet hatte. Foto: Matanya Tausig/Flash90

„Alle Zeichen deuten auf eine neue Phase in der Geschichte hin, in der die islamische Nation die Menschheit wieder anführen wird“, dies vermutet Scheich Kamal al-Khatib, stellvertretender Befehlshaber der Nordfraktion der Islamischen Bewegung, in einem Artikel auf einer beliebten arabischsprachigen Webseite.

Angesichts der „Feinde“ und des „Verrats der Führer“ (hier bezieht er sich auf die vielen arabischen Nationen, die trotz der palästinensischen Aggressionen Friedensabkommen mit der jüdischen Nation unterzeichnet haben) seien die Muslime optimistisch, schreibt al-Khatib, „weil das Festhalten am Islam Optimismus und Vertrauen in den letztendlichen Sieg der Muslime über ihre Feinde mit sich bringt“.

Man würde diese aufrührerische Sprache vielleicht nicht ernst nehmen, wenn al-Khatib nicht eine einflussreiche Stimme unter den arabischen Bürgern Israels wäre. Der stellvertretende Vorsitzende der Nordfraktion der Islamischen Bewegung, der Scheich, ist israelischer Staatsbürger aus Kfar Kana in Galiläa. Seine subversive Aufwiegelung und öffentliche Unterstützung des Terrors gegen Juden verbreitet Spaltung, Hass und Gewalt zwischen arabischen und jüdischen Bürgern in Israel.

Khatib malt sich aus, dass „israelische Schriftsteller, Intellektuelle und Militärs öffentlich über das Ende Israels, den verlorenen Ruhm und ihre Macht sprechen, die ihnen nicht zugute kommen wird“.

„Sie schreiben und sprechen und weisen sogar darauf hin, wie wichtig es ist, sich Pässe aus allen möglichen Ländern der Welt zu besorgen, damit sie einen Zufluchtsort haben angesichts ihrer Angst und Furcht und sogar der Einschätzung einiger von ihnen, dass die Sonne Israel verblasst“, sagt er mit Böswilligkeit. Er stachelt damit die arabischen Israelis an, im Kampf zur Zerstörung Israels nicht aufzugeben.

Eine Staatsanwaltschaft erhob 2021 Anklage gegen Scheich al-Khatib wegen „Aufstachelung zum Terrorismus, Gewalt und Identifizierung mit einer terroristischen Organisation“ in Bezug auf die Islamische Bewegung, die 2015 von Israel verboten wurde. Al-Katib wurde inhaftiert und erst nach der Aufhebung des Verbots wieder freigelassen.

Die Islamische Bewegung in Israel lehnt alle früheren Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern ab und boykottiert nationale Wahlen mit der Begründung, diese würden den Institutionen des jüdischen Staates Legitimität verleihen.

Als Antwort auf Scheich al-Khatib, die islamischen Bewegungen und alle ihre Anhänger sei angemerkt, dass wir, das israelische Volk, unsere Regierung, unsere Institutionen und die Soldaten der israelischen Armee keineswegs die Absicht haben, unser Land im Stich zu lassen oder die Machtübernahme durch Islamisten zuzulassen.

Und der Gott Israels hat das auch nicht vor, möchte ich hinzufügen.

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