Seine Geschichte ist eine schöne jüdisch-israelische Geschichte:
Er heißt Alex Friedman. In der Sowjetunion geboren, wuchs er in einer streng religiösen Chabad-Familie auf. Der Vater wurde sieben Jahre wegen „antisowjetischer Aktivitäten“ eingesperrt, was nichts anderes bedeutet, als dass er seinen jüdischen Glauben auslebte. Alex ging schon zur Schule, als er seinen Vater zum ersten Mal sah. Als Jude durfte Alex nicht Physik studieren, also entschied er sich für Mathematik.
1970 durfte die Familie nach Israel ausreisen. Dort diente Friedman in der Luftwaffe, später arbeitete er beim Flugzeugbauer IAI und für die israelische Raumfahrt. Am Mondlandungsprojekt war Friedman beteiligt. „Das ist ein inspirierendes Ereignis“, sagte Friedman zu Reportern. „Für mich ist es auch die Vollendung eines persönlichen Kreislaufs. Ich war der Junge aus Russland, der...
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