MitgliederDemokratie und Bürgerrechte in arabischen Monarchien

Der Mord an Jamal Khashoggi hat in der arabischen Welt keine hohen Wellen geschlagen.

von Edy Cohen |
Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman
Foto: AP

Die Affäre offenbart die wahre Natur der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte in monarchischen arabischen Ländern.

Während in Israel und im Westen die Rolle der politischen Opposition gesetzlich verankert ist, tolerieren die Regierungen der Golfstaaten keine Kritik. Wer sich der Regierung widersetzt, landet im Gefängnis oder auf dem Friedhof. Die Regimes betrachten jeden Mangel an Unterstützung als Verrat.

In den Golfstaaten gibt es keine echten politischen Parteien. Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman haben kein Parlament. Alle Macht wird von den königlichen Familien ausgeübt, die Anfang der 1920er Jahre von den Briten die Zügel in die Hand bekamen. Der König, Prinz oder Emir trifft seine Entscheidungen ohne Verhandlungen und ohne Opposition. Prominente politische und diplomatische Rollen – wie Außenminister, Geheimdienstchef, Botschafter in wichtigen Ländern wie den Vereinigten Staaten – sind Mitgliedern der königlichen Familien vorbehalten.

Ägypten und der Irak funktionierten früher genauso....

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