Das Wunder von Zvika Cohen

Vor fünf Monaten wurde Zvika Cohen bei einem Terroranschlag sehr schwer verletzt. Während der drei Wochen, in denen er im Koma lag, wurden ihm von den Ärzten nicht allzu viele Chancen gegeben, wieder aufzuwachen. Jetzt, fünf Monate später, verlässt er das Reha-Zentrum und geht nachhause zu seiner Familie.

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Vor fünf Monaten wurde Zvika Cohen bei einem Terroranschlag sehr schwer verletzt. Während der drei Wochen, in denen er im Koma lag, wurden ihm von den Ärzten nicht allzu viele Chancen gegeben, wieder aufzuwachen. Jetzt, fünf Monate später, verlässt er das Reha-Zentrum und geht nachhause zu seiner Familie.

Anfang Februar dieses Jahres wurde der damals als Wachmann im Einkaufszentrum von Maale Adumim arbeitende Zvika Cohen von einem Araber mit einer Axt niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt (siehe Bericht). Im Krankenhaus sagten die Ärzte, dass es ein Wunder sein würde, wenn Zvika aus dem Koma erwachen würde. Doch allen Diagnosen zum Trotz wachte Zvika nach drei Wochen aus dem Koma auf und begann eine 4-monatige Rehabilitation im Reha-Zentrum Beit Löwenstein.

Heute, kurz vor seinem 48. Geburtstag, kann er das Reha-Zentrum verlassen und zu seiner Familie zurückkehren. Als erstes werde er seine vier Kinder umarmen, sagte er kurz vor Verlassen des Reha-Zentrums. Etwas Gutes hatte die Zeit der Rehabilitation gebracht. Nach 30 Jahren hat er aufgehört, zu rauchen. Etwas abgenommen hat er auch. Aber da er gerne Waffeln und Kekse esse, werden die Kilogramme wohl wieder zurückkommen, sagte er lächelnd. Zu seiner Arbeit als Wachmann wird er nicht zurückkehren. Jetzt möchte er sich erst einmal erholen.

Zvika kannte den Täter, der wie er im Einkaufszentrum gearbeitet hatte. „Wir haben in den Pausen zusammen geraucht und Kaffee getrunken“, erzählte er. „Am jenem Tag klopfte es an der Tür, es war Achmed, der kam, um sich Schlüssel zu holen. Dann griff er mich plötzlich ohne Vorwarnung mit einer Axt an, ohne jedes Mitleid schlug er auf meinen Kopf, meinen Rücken und Hals ein Ich versuchte, mich zu wehren, bis ich zusammenbrach.“

„Wir waren Freunde, er hat mich betrogen“, sagte er. Trotz allem habe er keinen Hass gegen Araber, außer Achmed natürlich, der gehöre nicht dazu.

Zvika Cohen geht nachhause

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