Dieses Gesetz soll jüdischen Siedlungen, die von Palästinensern rechtlich beansprucht werden, eine legitime Grundlage geben. Vorgesehen sind Entschädigungszahlungen in Höhe von 125% oder ein anderes Grundstück für den Grundstückseigentümer. Damit soll ein Abriss jüdischer Häuser in Zukunft vermieden werden. Das Regulierungsgesetz sollte dazu dienen, die vom Obersten Gericht für den 25. Dezember angesetzte Räumung der Siedlung Amona zu verhindern. Jetzt wurde jedoch im Rahmen eines Kompromisses beschlossen, dass das Gesetz für Amona nicht retroaktiv gültig ist. Amona soll evakuiert werden. Es wurde geopfert, um andere Siedlungen vor dem Abriss zu retten.
Noch vor dieser Entscheidung sind wir an einem kalten, windigen Novembermorgen hinauf nach Samaria gefahren, um mit dem Sprecher der Siedlung, Eli Grinberg, zu reden. Amona wurde 1995 errichtet und liegt auf einem einsamen Hügel (900 Meter) zwischen der jüdischen Siedlung Ofra und dem letzten rein christlichen Palästinenserdorf Taybeh, bekannt für seine Brauerei und die byzantinische Kirche aus dem 5.Jh. In dieser Gegend lag einst das biblische Ephraim. Im Buch Josua wird Amona als Ofras Nachbardorf erwähnt.
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