(JNS) Für diejenigen, die Israel regelmäßig besuchen, kann die Liebesbeziehung zu diesem Land viele Formen annehmen. Manche sind von der Ernsthaftigkeit und Spiritualität Jerusalems fasziniert; andere lieben das geschäftige Treiben Tel Avivs. Es gibt Wüsten und Berggipfel, weite Ackerflächen und die dramatischen Hügel von Judäa, Galiläa und dem Golan. Die meisten Besucher sind von all diesen unterschiedlichen geografischen Gebieten fasziniert – so viel Vielfalt auf so kleinem Raum.
Und über all dem stehen die Israelis – eine wunderbare, gastfreundliche, unverblümte, emotionale, manchmal zum Verzweifeln bringende und komplexe Ansammlung von Juden, dazu christliche, arabische, drusische und beduinische Minderheiten, die jeweils ihre eigene, manchmal widersprüchliche Rolle in einer lebendigen und demokratischen Gesellschaft spielen.
Israel ist für diejenigen, die es kennenlernen, ein komplizierter Ort. Es ist nicht die idealisierte Fantasie aus Romanen wie „Exodus“ oder anderen Klassikern der zionistischen Schwärmerei. Menschen aus verschiedenen Kulturen und Traditionen aus aller Welt zusammenzubringen, ist ein wildes und oft schwieriges, andauerndes Experiment, das erst acht Jahrzehnte alt ist. Konflikte zwischen Religiösen und Säkularen, Aschkenasim und Mizrachim sowie Anhängern...
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