Von Tag zu Tag verschlechtert sich die Lage in der Ukraine. Seit Beginn der russischen Invasion des osteuropäischen Landes sind mehr als drei Millionen Ukrainer zu Flüchtlingen geworden. Bislang weigern sich die westlichen Länder jedoch trotz all ihrer Anteilnahme zugunsten der Ukraine, mehr zu tun als Waffen und Berater in die Ukraine zu schicken und lähmende Sanktionen gegen Russland zu verhängen.
Kein Wunder also, dass die Mullahs in Teheran die US-Regierung als schwach betrachten. Sie scheuen sich nicht, in diesen unruhigen Zeiten Erbil, die Hauptstadt des irakischen Kurdistans, anzugreifen. Eine der Raketen schlug in der Nähe des US-Konsulats ein. Verschiedenen Berichten zufolge wurden etliche Menschen verletzt, und eines der Ziele wurde vom israelischen Geheimdienst genutzt. Die amerikanische Haltung gegenüber dem Iran ist jedoch noch schwächer als gegenüber der Ukraine, da die USA die Atomgespräche noch nicht beendet und gegen den Iran die gleichen lähmenden Sanktionen verhängt haben wie gegen Putin.
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