Berichte: Aktuelle Gaza-Auseinandersetzung ein Racheakt Netanjahus

Der Premierminister soll sehr wütend gewesen sein, nachdem es dem Islamische Jihad Führer gelungen war, ihn lächerlich zu machen.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Benjamin Netanjahu
Netanjahu Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Hinter den aktuellen Auseinandersetzungen in Gaza steckt eventuell mehr, als lediglich die gezielte Beseitigung des gefährlichen Terroristenführers.

Im September, nur eine Woche vor der zweiten Wahl des Jahres, hielt Premierminister Benjamin Netanjahu eine Rede im Rahmen einer politischen Kampagne in Ashdod. Diese wurde allerdings abrupt durch aufheulenden Sirenen unterbrochen, da zwei Raketen auf Ashdod und das benachbarte Ashkelon gefeuert wurden. Netanyahu wurde vor laufenden Kameras während einer Live-Übertragung im Fernsehen von der Bühne geholt und in Sicherheit gebracht.

Der damalige Führer des Islamischen Jihad, Baha Abu al-Ata, hatte den zeitlichen genau geplanten Angriff angeordnet, in dem Wissen, dass es Netanjahu lächerlich machen würde, wenn Israels selbsternannter „Mr. Security“ so angreifbar ist von den primitiven, selbstgebauten Raketen Gazas.

Bereichten der TV-Sender 12 und 13 zufolge war der Premierminister daraufhin sehr wütend und trat unmittelbar mit seinen Generälen in Verbindung, um die Beseitigung al-Atas so bald wie möglich durchzuführen.

Israel hatte bereits öfter in der Vergangenheit versucht, al-Ata zu töten, vor allem nach den schweren Raketenangriffen des Islamischen Jihads über das letzte Jahr. Er war weit oben auf der israelischen Abschussliste.

Allerdings haben bis dato Verteidigungsfunktionäre Netanjahu und das Kabinett vor einer Eliminierung al-Atas gewarnt, da es unklug wäre in Bezug auf die bevorstehenden Wahlen und es zu einer Eskalation führen könnte.

Wochenlang wurde das Thema zwischen Kabinett und Verteidigungsministerium hin und her geschoben bis schließlich am 3. November die Entscheidung getroffen wurde, al-Ata endgültig zu eliminieren.

Eine Woche später bot sich der israelischen Armee dann die passende Gelegenheit. Sie hatten erfahren, dass al-Ata und seine Frau allein auf einer Etage eines mehrstöckigen Hauses in Gaza City schliefen. Die Rakete traf zielgenau das Schlafzimmer. Somit blieb der Rest des Hauses großenteils unbeschädigt und zivile Opfer konnten vermieden werden.

Der Erzterrorist ist tot und die Schmach Netanyahus wurde gerächt.

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