Autonomiebehörde lehnt iranische Hilfe für Terroristenfamilien ab

Am Sonntag hat die palästinensische Autonomiebehörde mitgeteilt, dass man die finanzielle Hilfe aus dem Iran für „Intifada“-Familien ablehne, da dies illegal und inakzeptabel sei. Vergangene Woche hatte Teheran bekanntgegeben, den palästinensischen Familien helfen zu wollen, deren Angehörige als Terroristen in der momentanen Terrorwelle, die im Oktober 2015 begann, ums Leben kamen.

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Am Sonntag hat die palästinensische Autonomiebehörde mitgeteilt, dass man die finanzielle Hilfe aus dem Iran für „Intifada“-Familien ablehne, da dies illegal und inakzeptabel sei. Vergangene Woche hatte Teheran bekanntgegeben, den palästinensischen Familien helfen zu wollen, deren Angehörige als Terroristen in der momentanen Terrorwelle, die im Oktober 2015 begann, ums Leben kamen.

Nabil Abu Rudeina (l.), der Sprecher von PA-Präsident Mahmud Abbas, wurde von lokalen Medien zitiert, dass ein Überspringen der Autonomiebehörde bei der Verteilung solcher Hilfsgelder eine illegale Einmischung in die internen Affären der PA darstelle. „Der Iran sollte dieses Geld durch die offiziellen Kanäle an die Märtyrer und Häftlingsstiftung der PA senden, anstatt es auf Umwegen an die Familien zu bringen“, so Abu Rudeina.

Irans Botschafter im Libanon, Mohammed Fathali, hatte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Beirut verlauten lassen, dass Teheran den Familien der in der von ihm so benannten „Jerusalem Intifada“ getöteten Palästinensern 7000 USDollar anbieten wolle. Und Familien, deren Häuser infolge der „Anti-Israelischen Aktivität“ eines Familienangehörigen eingerissen wurden, sollen sogar 30.000 Dollar erhalten. Diese Gelder sollen ein Bonus zu der seit 1987 monatlich gezahlten Hilfe seitens einer iranischen Institution für die Familien von getöteten Palästinenser sein.

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