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MitgliederAus Texas nach Galiläa

Wie schafft es ein „extrem introvertierter“ (so die Selbsteinschätzung) messianischer junger Mann aus dem texanischen Corpus Christi, fast 40 Jahre auf einer israelischen Farm zu überleben?

Foto: Tzon-El-Farm

 Die Antwort ist: Nur mit Gottes Hilfe. Lesen Sie die Geschichte von Tal Ellis und seiner Ziegenherde auf den Hügeln Galiläas.

Als Tal Ende der 1970er Jahre die Offenbarung bekam, dass Jesus auch der Messias für das jüdische Volk ist, machten ihm seine neuen christlichen Freunde klar, er solle doch „diesen jüdischen Kram vergessen, denn Israel unterscheide sich nicht von anderen Nationen“. Tal besuchte kurz danach eine messianische Konferenz. Der ruhige, scheue junge Mann, der sein Zimmer mit Alligatoren teilte (das ist in Texas angesagt), traf eine Entscheidung: Er verließ zum ersten Mal in seinem Leben den Staat Texas und machte Alijah. Das war 1978.

Ihm und seiner Frau erging es wie vielen amerikanischen Juden. Sie fanden, dass Israel anstrengend ist. „Es ist der unamerikanischste Ort, an dem ich je gewesen bin“, sagte Tal zu mir. Er erzählte mir von der Schafherde, für die er doppelt so viel hingeblättert hatte, als sie wert war. Man hatte ihm weisgemacht, dass in der 300 Stück großen Herde praktisch alle weiblichen Tiere tragend waren. Drei Monate später warf lediglich...

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Patrick Callahan

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