MitgliederAuf den Spuren von Conrad Schick

Eine ansehnliche Sammlung geschnitzter Reliefs auf Baumscheiben aus Olivenholz, die sich im Besitz eines staatlich zertifizierten und äußerst renommierten Händlers antiker Fundstücke befindet, ruft in Israel dieser Tage großes Interesse hervor.

Conrad Schick
Conrad Schick mit Ehefrau / Fotograf unbekann. Wikimedia Commons

Die Scheiben weisen neben einigen Ausnahmen meist eine Größe von durchschnittlich 12 Zentimetern im Durchmesser auf. Antike Fundstücke in der Region stammen zum Großteil aus längst vergangenen Epochen, wie beispielsweise der römischen oder hellenistischen Ära. Die kunstvoll geschnitzten Reliefs stehen dagegen in Verbindung mit den frühen Anfängen des modernen Jerusalem.

Ihre Fertigung lässt sich in die Phase ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einordnen und damit in die Zeit der ausgehenden osmanischen Herrschaft über das Land bis 1918.

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Mai – Juni – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

Die Reliefs, von denen einige außerordentlich gut gelungen sind, zeigen neben vornehmlich biblischen Motiven aus dem Kontext des Neuen Testaments auch Darstellungen, die mit Jerusalem in Verbindung stehen wie beispielsweise das Grab Christi, die Klagemauer oder den Felsendom,...

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Patrick Callahan

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