Arabische Liga lässt Palästinensische Autonomiebehörde auflaufen EPA-EFE/KHALED ELFIQI
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Arabische Liga lässt Palästinensische Autonomiebehörde auflaufen

Die Ära der automatischen Berücksichtigung der palästinensischen Agenda ist vorbei. Die Araber haben sich für Frieden statt Terrorismus entschieden

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Die Erwärmung der Beziehungen zu den Golfstaaten ist nicht nur eine bedeutende Errungenschaft für Israel, sondern auch für die Golf-Länder. Israel nimmt derzeit offizielle Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain auf – politisch, kulturell und wirtschaftlich.

Die Annäherung deutet darauf hin, dass die Golfstaaten an Frieden sowie an einer Annäherung an Trumps Politik gegenüber dem Iran und Trumps Politik in der Palästinafrage interessiert sind.

Die Leiter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) bemühen sich ihrerseits nach Kräften, diese Normalisierung der Beziehungen zu sabotieren. Nachdem sie den Vorwurf des Verrats und der Verleumdung erhoben hatten, beschlossen die Palästinenser, sich an die Arabische Liga zu wenden, um gegen das Abkommen mit den Emiraten Berufung einzulegen und die Aufhebung oder zumindest eine Verurteilung der Absichten der VAE zu fordern.

Die Doktrin der Palästinensischen Autonomiebehörde basiert seit den Tagen von Madrid und Oslo (ca.1993-1995) auf einem unter den arabischen Staaten akzeptierten Verständnis, dass sich die Beziehungen zum Staat Israel...

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