Bei der Beschreibung seines Lebens im Glauben an Jesus sagt Paulus: „Ich sterbe täglich“ (1. Korinther 15,31). Da er so oft gezwungen war, sich mit seinem eigenen physischen Tod auseinanderzusetzen, spielt die Realität unserer Sterblichkeit eine wichtige Rolle in Paulus‚ Denken. Der Tod ist schließlich mehr als nur das Sterben.
Die Auseinandersetzung mit dem Tod spielt eine Rolle, wenn Paulus sich Prüfungen und Bedrängnissen gegenübersieht, die ihn an den Rand des Todes bringen und seine Bereitschaft prüfen, seine Seele, um der Mission willen aufzugeben. Es stellt sich heraus, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod von Anfang an Teil seiner Berufung war.
„Der Herr sagte zu Ananias: Geh, dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen den Heiden und ihren Königen und dem Volk Israel zu verkünden. Ich werde ihm zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.“ (Apg. 9,15-16) Paulus ist täglich dem Tod ausgesetzt
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Nach meiner Erkenntnis ist Paulus kein Mensch, der die Absicht hatte, die Juden zu Jesus zu führen, sondern er bemühte sich, den Glauben der Juden herabzusetzen und eine Trennung zwischen seinen Christen und dem Judentum aufzubauen. Schließlich gründete er in Antiochia die erste Christenversammlung. In den Schriften aus Qumran wird jemand als
„Lügenprediger“ beschrieben, der sehr gut zu Paulus passt.
Das Zitat am Anfang “Ich sterbe täglich” (1. Korinther 15,31) ist eine persönliche Sicht der Dinge von Paulus. Meine lautet total dazu im Gegensatz „ich lebe täglich und sterbe nur einmal am Ende meines Lebens“.
Darüber hinaus weiß ich, was in der ganzen Bibel nicht steht, nämlich mein Leben findet statt zwischen noch toter Zukunft, aber hinter schon wieder toter Vergangenheit. Es ist also ein Teil der Transzendenz Gottes ohne jeden zeitlichen Aspekt.
Was biblische Wahrheitssuche (und auch die Wissenschaft) als ZEIT darstellt, ist pure Erfindung der Menschen.
Jesus sagt. Wenn dass Weizenkorn nicht stirbt, kann es keine Frucht bringen. Unser „ich“ muss sterben, ich denke, das hat Paulus gemeint.