Rund 6000 Soldaten der israelischen Armee leben allein und drohen zu vereinsamen. Größtenteils sind es Neueinwanderer, die ohne Angehörige nach Israel kamen, um dem jüdischen Staat zu dienen. Aber es gibt auch „einsame Soldaten“, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren Eltern leben.
Zvika Levi hatte sich die Sorge um diese einsamen Soldaten zum Lebensziel gemacht. Seine freiwillige Arbeit begann 1983, als er sich um Jugendliche kümmerte, die vom Armeedienst zurückgestellt waren. Er half ihnen, trotzdem in der Armee zu dienen. In Generalstabschef Rafael Eitan hatte er einen Unterstützer. 1994 wurde er offiziell mit der Leitung des Projekts für einsame Soldaten beauftragt. 1997 öffnete das „Zentrum für einsame Soldaten“. Tausende wurden von dort unterstützt. Zvika Levi war fortan über 30 Jahre lang nur noch der „Vater der einsamen Soldaten“. Levi war immer für sie da, vermittelte ihnen ein Zuhause und brachte sie bei Familien unter. Auch nach dem Armeedienst hielten viele den Kontakt.
2016 wurde bei Levi ALS diagnostiziert,...
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