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MitgliederZeitgenössische israelische Kunst: Zoya Cherkassky

Das Israel Museum stellt zur Zeit unter dem Motto „Prawda“ (russisch: „Wahrheit“) Werke von Zoya Cherkassky aus.

Der clevere Titel erinnert an die gleichnamige Zeitung der kommunistischen Partei der Sowjetunion. Für diese Zeitung war die Wahrheit immer ein dehnbarer Begriff, und für die Künstlerin bietet er einen Weg, die Kritik zu handhaben, die ihre provokativen Bilder hervorrufen.

Mit comichaftem Realismus zeichnet Cherkassky ihre Erfahrungen während der Welle der russischen Einwanderung nach Israel in den 1990er Jahren nach. Cherkassky wurde 1976 in Kiev geboren und kam 1991 nach Israel, eine von Millionen ehemaligen Sowjetbürgern. Manche von ihnen gelten nach dem jüdischen Gesetz nicht als jüdisch. Auch Cherkassky gehört dazu, und sie hat zusätzlich mit etwas Stolz einen illegalen nigerianischen Einwanderer geheiratet, was sie genauso provokant macht wie ihre Bilder. Für ihr relativ junges Alter hat Cherkassky bereits viel erreicht. Ihre Bilder werden nicht nur im Museum für Kunst in Tel Aviv ausgestellt, sondern sogar in Städten wie Berlin oder Moskau.

Cherkasskys Hintergrund...

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Patrick Callahan

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