Die Palästinenser scheinen nicht nur ihre vorrangige Stellung auf der politischen Tagesordnung zu verlieren, sondern sie verärgern zunehmend auch arabische Regierungen.
„I n den letzten 40 Jahren haben die Palästinenser alle Gelegenheiten verpasst und sämtliche Friedensangebote abgelehnt. Es ist an der Zeit, dass die Palästinenser an den Verhandlungstisch kommen, wenn nicht, dann sollten sie den Mund halten und aufhören, sich zu beschweren“, so der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman bei einem Treffen mit hochrangigen Vertretern der jüdischen Gemeinde in den USA im April. Darüber hinaus machte der Kronprinz den amerikanischen Juden deutlich, dass die Palästinenserfrage für Riad keine Priorität habe: „Es gibt viel wichtigere und dringendere Probleme als das Palästinenserproblem, wie zum Beispiel der Iran.“ Die amerikanischen Gastgeber staunten über seine positive Haltung gegenüber Israel. Salman erkannte in einem folgenden Interview sogar Israels Existenzrecht an und betonte, er sehe künftigen diplomatischen Beziehungen mit Israel entgegen. Dasselbe bringen auch andere arabische (sunnitische) Regierungen zum Ausdruck, wie israelische Medien immer wieder berichten.
Derweil manipuliert das Hamasregime im Gazastreifen die...
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