Prag war bis zum Zweiten Weltkrieg die jüdische Metropole Europas. Lebten damals 125.000 Juden im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik, sind es heute 15.000 bis 20.000, von denen sich jedoch viele nicht zu einer jüdischen Gemeinde halten.
Seit neustem gibt es in der altehrwürdigen Synagoge von Prag hat wieder Thorarollen. Die aus Israel stammenden heiligen Schriften wurden durch Spenden finanziert. Wie bei jeder Übergabezeremonie einer neuen Thorarolle tanzten auch in Prag Mitglieder der jüdischen Gemeinde auf der Straße. Sie schrieben eigenhändig die letzten Buchstaben der Thora, womit sie das biblische Gebot erfüllten, sich eine eigene Thora anzufertigen.
Die handgeschriebene Thora ist nicht nur für die jüdische Gemeinde wichtig, sondern auch für die...
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