(Foto: Hadas Parush/Flash90)
An einer Kreuzung auf der Straße 60 in der Nähe von Gi´vat Assaf wurden aus einem fahrenden Auto Schüsse auf eine Gruppe von Menschen abgefeuert. Bei dem Anschlag sind zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden schwer und lebensgefährlich verletzt.
Der Anschlag ereignete sich gegen 11:15 Uhr Ortszeit, 5 Kilometer südlich von Ofra, wo es am Sonntag ebenfalls eine Schussattacke gegeben hatte. Die Verletzten wurden zur Behandlung in das Shaarei Zedek Krankenhaus gebracht. Alle Opfer sollen um die 20 Jahre alt sein. Beide Verletzte sollen sich in einem kritischen Zustand befinden.
Berichten zufolge soll der Terrorist aus seinem Auto gestiegen sein und erst dann auf eine Gruppe von Menschen, die an einer Haltestelle standen, geschossen haben. Danach ergriff er die Flucht. Zur Zeit des Anschlages sollen sich an der Haltestelle israelische Soldaten und Zivilisten aufgehalten haben.
Die israelische Armee hat ihre Truppen verstärkt und ist auf der Suche nach dem Terroristen.
Der militärische Arm der Hamas veröffentlichte eine Erklärung nach dem Anschlag, in der es unter anderem heißt: „Unser Widerstand wird in unserem gesamten Heimatland fortgesetzt. Wir haben noch viele Dinge, die dem Feind schaden werden. Der Feind darf nicht von Sicherheit, Ruhe und Stabilität in der Westbank träumen. Alle Versuche, den Widerstand und seine Waffen im Westjordanland zu brechen, werden scheitern. Respekt für unser Volk, das seine Söhne auf Gottes Weise opfert, und Respekt den Würdenträgern, die den Widerstand verteidigen und ihnen Schutz bieten und alles, was sie benötigen.“
Der Kreisratsvorsitzende von Binjamin, Israel Ganz, sagte: „Der Terror erhebt sich und wir werden nicht ruhig sitzen bleiben. Ich fordere vom Ministerpräsidenten Handlungen gegen den Terror. Der erste Schritt muss ein vollständiges Fahrverbot der arabischen Bevölkerung auf der Straße 60 sein. Danach muss uns klar werden, dass wir es mit einer neuen tödlichen Terrorwelle zu tun haben. Die Bürger von Binjamin werden keine Enten am Schießstand sein.“
Später wurde bekanntgegeben, dass es sich bei den Opfern um zwei israelische Soldaten handelt.




