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Trump: „Vielleicht komme ich“

US-Präsident Donald Trump sagte am Freitag bei einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass er eventuell nach Jerusalem kommen werde, um an der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft teilzunehmen.

US-Präsident Donald Trump sagte am Freitag bei einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass er eventuell nach Jerusalem kommen werde, um an der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft teilzunehmen. Die Botschaft wird am 14. Mai, dem bürgerlichen 70. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Israels, im jerusalemer Stadtviertel Arnona eröffnet werden.

Bild: Das Gebäude des US-Konsulat in Jerusalem, in der sich die neue Botschaft befinden wird (Foto: Yonatan SIndel/Flash90)

„Jerusalem wurde viele Jahre lang versprochen. Ehemalige Präsidenten haben bei ihren Wahlkampagnen Versprechen gemacht, aber nie den Mut gehabt, diese zu erfüllen. Ich werde vielleicht kommen“, sagte Donald Trump während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Angela Merkel auf die Frage, ob er zur Eröffnung der Botschaft nach Jerusalem kommen werde.

Dabei erzählte Trump auch von dem ursprünglichen Plan, die Botschaft an einem neuen Platz zu bauen, die Kosten dazu häten bei Einer Milliarde Dollar gelegen, daher habe er dies abgelehnt. Trump erklärte, der amerikanische Botschafter in Israel Davis Friedman hätte daraufhin einen Plan vorgelegt, bei dem die Kosten der Verlegung der Botschaft nach Jerusalem nur bei 150.000 Dollar liegen würden. Dann habe man sich auf einen Plan geeinigt, der den amerikanischen Steuerzahlern zwischen $300.000 und $400.000 kosten würde.

Im März wurde gemeldet, dass Donald Trump nicht zur Eröffnung der Botschaft nach Jerusalem kommen werde, wegen Terminprobleme. Nun scheint er vielleicht doch eine Möglichkeit gefunden zu haben, diesem historischen Ereignis beizuwohnen.

Unterdessen laufen die Vorbereitung zur Eröffnung der Botschaft auf Hochtouren. Die dazu nötigen Arbeiten sind fast beendet.

Eine neue Zugangsstraße wird für das US-Konsulat in Jerusalem gebaut als Vorbereitung auf den Umzug der Botschaft (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Die neue Botschaft wird sich vorübergehend im Gebäude des bisherigen US-Konsulats im jerusalemer Stadtteil Arnona befinden. Sie wird das Büro von US-Botschafter David Friedman beherbergen. Auch wird ein Teil des Personals, das sich zur Zeit in der Botschaft in Tel Aviv befindet, nach Jerusalem ziehen.

„Vielleicht werde ich kommen“, war die Antwort von US-Präsident Donald Trump, ob er an der Eröffnung der neuen Botschaft in Jerusalem teilnehmen würde.

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Patrick Callahan

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