Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich gestern (Mittwoch) zu der Aussage des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geäußert, wonach die US-Botschaft schon innerhalb dieses Jahres nach Jerusalem verlegt werden könne.
In einem Interview an die Nachrichtenagentur Reuters wurde er daraufhin angesprochen und antwortete: „Bis Ende des Jahres? Wir reden hier über verschiedene Szenarien. Ich meine, es ist klar, dass es sich nur um etwas provisorisches handeln könnte. Und das ist nicht unsere Absicht. Daher lautet die Antwort ‘Nein’.“
Heute früh sagten Beamte des Büros des Ministerpräsidenten, dass sich die Aussage Netanjahus und die Antwort von US-Präsident Trump nicht widersprechen würden.
„Es ist klar, dass der Bau einer neuen Botschaft mehrere Jahre in Anspruch nimmt. Doch der Ministerpräsident glaubt, dass die Vereinigten Staaten an Bauarbeiten denken, die die Zeit bis zur Eröffnung der Botschaft verkürzen werden.“
Trump seinerseits versprach, dass die neue amerikanische Botschaft eine „wunderschöne Botschaft werden wird, aber keine, die 1,2 Milliarden Dollar kostet“. Er sagte, dies seien die Kosten des Neubaus der amerikanischen Botschaft in London.
Bild: US-Präsident Donald Trump bei einer Rede während seines Besuchs in Jerusalem am 23. Mai 2017 (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)




