In Israel hat am Sonntagabend eine elftägige Luftwaffenübung begonnen. Zu der bisher größten Luftwaffenübung in Israel wurden Delegationen aus sieben Länder eingeladen, aus Griechenland, Polen, Italien, der USA und erstmals auch aus Indien, Frankreich und Deutschland.
An der Übung werden an die 100 Flugzeuge und mehr als 1000 Helfern der verschiedenen Luftwaffen teilnehmen. Die alle zwei Jahre abgehaltene „Blue Flag“ Luftwaffenübung findet auf dem Luftwaffenstützpunkt in Uvda, nördlich von Eilat, statt. Luftwaffenattachees von um die 40 Ländern werden den Übungen beiwohnen.
Bei den Übungen sollen extreme Kampfsituationen so realistisch wie möglich simuliert werden. Dr. Eran Lerman vom Jerusalemer Institut für strategische Studien erklärte, dass die Übung die Bedeutung und Qualität der Israelischen Luftwaffe zeige und ihr einen Einblick in die Methoden anderer Luftwaffen ermögliche. Die strategische Bedeutung läge aber darin, dass Piloten aus verschiedenen Ländern an der Übung teilnehmen, mit denen die strategischen und diplomatischen Beziehungen und die Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit immer stärker werden.
Archivbild: Israelisches F-15 Kampfflugzeug bei einer früheren „Blue Flag“ Übung (Foto:Ofer Zidon/Flash90)




