Guten Morgen liebe Leser!
Der Sommer ist noch da. Das haben wir am Wochenende bemerkt, als wir nachmittags im Garten sitzen wollten. kaum waren wir draußen, flüchteten wir uns wieder in unser klimatisiertes Wohnzimmer, es war einfach zu warm. So warteten wir dann bis 19 Uhr, als es endlich kühler wurde und bewunderten den Sonnenuntergang über den Hügeln vor unserem Haus. Auch in den nächsten Tagen soll es überdurchschnittlich warm bleiben. Erst ab Mittwoch ist mit einer Abkühlung zu rechnen.
Und hier ist das Wetter für heute in Israel:
Zunächst teilweise bewölkt, dann heiter mit einem weiteren Anstieg der Temperaturen. Überdurchschnittlich heiß und trocken um Landesinneren und in den Bergen (Sharav), schwül an der Küste. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 33 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 40 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist am Wochenende um anderthalb Zentimeter gesunken und liegt nun bei -213.89 m unter dem Meeresspiegel.
Der Schulalltag hat uns wieder. In der Schule unseres jüngsten Sohnes, nur er geht noch in die Schule, fängt die erste Stunde jetzt erst um 8:15 Uhr an. Im letzten Jahr begann sie um 8:00 Uhr. Ich verstehe nicht den Grund, warum das immer wieder verändert wird. Die Schule hat viele Schüler aus den umliegenden Orten. Das mag der Grund dafür sein, dass der Beginn der ersten Stunde wieder verschoben wurde, um den Schülern Zeit zu geben, mit dem Bus pünktlich die Schule zu erreichen. Im letzten Jahr gab es immer wieder Probleme. Auch der Bus, der unsere Kinder in die Schule brachte, kam oft zu spät. Jetzt fährt der letzte Bus eine halbe Stunde vor Schulbeginn bei uns vorbei, so dass es keine Verspätungen mehr geben sollte. Am Freitag, dem ersten Schultag, gab es Mittags einen riesigen Stau um die Schule herum. Viele Eltern holten ihre Schützlinge an diesem besonderen Tag, mit dem Auto ab. Die Schule ist sehr groß und hat sehr viele Schüler, um die 1800. Es gibt in jedem Jahrgang um die zehn Schulklassen. Ich wünsche uns allen, den Schülern und uns Eltern ein gutes neues Schuljahr. Bald beginnen die Feiertage, dann gibt es wieder Ferien.

Am Wochenende habe ich keine Nachrichten im Fernsehen gesehen oder im Radio gehört. Ich habe „abgeschaltet“, auch das muss mal sein. Vielleicht bin ich noch von den Tagen, an denen wir zuhause ohne Internet waren, beeinflusst. Ich habe das Handy beiseite gelegt, oft war es immer nah bei mir, so dass ich jede Meldung sofort erhielt. Diesmal nicht, Es ist gar nicht schlecht, einfach mal abzuschalten. Und dafür ist der Shabbat ja schließlich da. Um abzuschalten und mit der Familie zu sein. Erst als ich heute früh ins Büro kam, habe ich wieder den Computer eingeschaltet und die Nachrichtenportale geöffnet. Dort ging es dann gleich wieder los: U-Boot-Affäre, Nordkorea, Sarah Netanjahu, Demonstration in Petach Tikva, Niederlagen der israelischen Nationalmannschaften im Fußball und Basketball und ein israelischer Erfolg in der rhythmischen Sportgymnastik (darüber später mehr).

Die neue Woche hat begonnen. Ihnen wünsche ich noch einen angenehmen und friedlichen Sonntag. Machen Sie es gut.
Shalom aus Jerusalem!
Dov




