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Update – UNESCO: Keine neue Abstimmung über die Beziehung des Judentums zu Jerusalem

Heute früh wurde in den Medien veröffentlicht, dass die UNESCO erneut darüber abstimmen werde, ob das Judentum eine Beziehung zu Jerusalem hat. Dieses hatte Mexiko gefordert, nachdem es seine Einstellung zum Beschluss nachträglich geändert hatte. Doch nun wurde entschieden, nicht neu abzustimmen.

Mexiko, das bei der Abstimmung in der vergangenen Woche für die Entscheidung gestimmt hatte, dass das Judentum keine Beziehung zum Tempelberg in Jerusalem habe, hat seine Entscheidung heute zurückgenommen. Das hat die Regierung in Mexiko bekanntgegeben. Aus diesem Grunde sollte es zu einer erneuten Abstimmung über den umstrittenen Beschluss der UNESCO kommen. Später wurde jedoch entschieden, die Änderung der Einstellung Mexikos wohl zur Kenntnis zu nehmen, ohne jedoch eine neue Abstimmung stattfinden zu lassen

Der mexikanische Präsident war bei der Beerdigung des ehemaligen israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres anwesend. Auf seinem Flug nach Israel traf er Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Mexiko. Sie baten den Präsidenten, gegen die Entscheidung der UNESCO bezüglich Jerusalems zu stimmen. Der Präsident versprach, diese Entscheidung nicht zu unterstützen.

Doch am Tag der Abstimmung gab das mexikanische Außenministerium die Anweisung an ihren Botschafter, Andres Roemer, für die Entscheidung zu stimmen. Roemer, ein Jude, entschied, dieser Anweisung nicht zu folgen und verließ vor der Abstimmung den Saal und überließ seinem Stellvertreter die Stimmabgabe. Dieser Zwischenfall sorgte für herbe Kritik in Mexiko. Doch bei einer späteren Untersuchung stellte sich heraus, dass Roemer im Interesse des mexikanischen Präsidenten gehandelt hatte.

Auch wenn es zu einer neuen Abstimmung gekommen wäre, wurde nicht nicht erwartet, dass die UNESCO die jüdische Beziehung zu Jerusalem nun anerkennen werde, denn es hätte weiterhin wegen der arabischen Staaten eine Mehrheit für die Entscheidung gegeben. Auch die Regierung von Brasilien soll sich letzten Meldungen zufolge von der UNESCO-Entscheidung nachträglich distanziert haben.

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Patrick Callahan

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