Dies ist ein persönlicher Brief des palästinensischen Christen „Matthew“, der den Lesern unseres Israel Heute Magazins durch etliche Beiträge schon bekannt ist.
Wenn Sie Matthew in seinem im Folgenden ausführlich erklärten Auftrag helfen wollen, senden Sie eine E-Mail an [email protected] und wir werden für Sie den Kontakt herstellen.
Ich wurde im Jahr 1994 im Gazastreifen in eine christliche Familie hineingeboren. Ich besuchte eine islamische Schule, wo mir Tag für Tag eingetrichtert wurde, alle Juden zu hassen und alles nur Mögliche zu tun, um den Staat Israel zu zerstören.
Obwohl ich mit dieser Mentalität aufwuchs, wurde ich, weil ich ein Christ war, trotzdem schikaniert und physisch von islamischen Gruppen misshandelt. Sie versuchten, mich zum Konvertieren zu bewegen. Sie reagierten äußerst ungehalten, wenn ich mich weigerte, was noch mehr Schläge und Verfolgung nach sich zog. Ich war zwar nur dem Namen nach ein Christ, aber ich wusste genug über den Islam, um eine Konvertierung abzulehnen.
Im Alter von 15 Jahren beschloss ich, aus Gaza zu fliehen. Als Christen war es uns zweimal im Jahr möglich, eine Reisegenehmigung für Bethlehem oder andere Städte im „Westjordanland“ zu erhalten. Zu Ostern dieses Jahr fuhren wir nach Ramallah. Ich kehrte nicht mehr zurück.
Zu diesem Zeitpunkt ging es mit mir bergab, ich begann zu trinken und zu feiern, schloss mich den falschen Leuten an. Ich stolperte durchs Leben, bis mir eines Tages auf den Straßen Ramallahs ein fremdes Paar begegnete, das über die Liebe Gottes sprach und davon, dass Jesus der Weg und der Retter ist.
Für mich waren diese Leute Dummköpfe, doch trotzdem hörte ich ihnen aus Respekt zu. Sie luden mich zu einem Treffen ein und ich dachte mir: was habe ich eigentlich zu verlieren. Also ging ich hin. Mit der Zeit änderte der Herr mein Herz und füllte mich mit Liebe und Mitgefühl für alle Seine Leute.
Und Er öffnete meine Augen für einen neuen Blick in Bezug auf Israel.
Als ich in Gaza lebte, wurde uns gesagt, dass die Israelis unsere Feinde sind und wir sie hassen müssen, dass wir kämpfen müssen, um Palästina von der Besatzung zu befreien. Doch als ich ins Westjordanland kam und das Alte Testament las, erfuhr ich eine von Gott in mein Herz eingepflanzte Liebe für das jüdische Volk.
Bald hatte ich hunderte israelischer Freunde. Ich entschuldigte mich für den ganzen Hass, den ich zuvor in meinem Herzen gegen sie hatte. Ich erklärte ihnen, dass ich jetzt verstand, dass Israel das Recht hat, als Nation zu existieren und dass Gottes Verheißung für dieses Land für sie für immer gilt.
Diese Auffassung hat mir im Westjordanland viel Ärger eingebracht, aber das ist es, was ich glaube und ich muss meinen Glauben teilen.
Demnächst beginnt mein Studium am North Central College, nahe Chicago. Meine Zeit dort wird mir in vielerlei Hinsicht helfen. Ich werde dort einen Englischkurs belegen, der mir dabei helfen wird, die Augen derer effektiver zu öffnen, zu denen ich in Zukunft sprechen werde. Mein Englisch wird sich verbessern, damit ich die Botschaft der Wahrheit einem breiteren Publikum zugänglich machen kann.
Ich möchte meinem Ruf folgen, die Wahrheit über die komplexe Situation in diesem Land zu verbreiten, die Augen vieler über das Recht der Juden auf dieses Land zu öffnen und dem entgegenzuwirken, was pro-palästinensische Medien der Welt erzählen.
Mein Aufenthalt in den USA wird 6500 Dollar betragen (Studiengebühr und Flüge). Unterkunft und Verpflegung sind nicht darin enthalten. Der Herr hat mich jedoch bereits mit einer Familie gesegnet, die mich für die Dauer meines Aufenthalts in ihrem Haus aufnehmen wird.
Ich möchte Euch schon jetzt für Eure Gebete und Unterstützung danken! Gern beantworte ich weitere Fragen per E-Mail.
Wenn Sie Matthew helfen möchten, senden Sie eine E-mail an [email protected] Wir werden sie dann weiterleiten (um seine Sicherheit nicht zu gefährden, haben wir seine private E-Mail nicht veröffentlicht).




