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EILMELDUNG: Terroranschlag in Jerusalemer Altstadt: Tote und Verletzte

Zwei jüdische Männer sind am Samstagabend bei einem Terroranschlag in der Jerusalemer Altstadt getötet worden. Die Ehefrau eines Todesopfers (22) wurde schwer verletzt, ihr zwei Jahre altes Kind erlitt leichte Verletzungen. Ein 19 Jahre alter Palästinenser hatte in der Nähe des Löwentors auf die Menschen eingestochen. Er wurde von Polizisten erschossen.

UPDATE: Am Sonntag morgen ist es zu einem weiteren Terrorangriff gekommen. Ein Palästinenser stach in der Nähe des Damaskustores zur Jerusalemer Altstadt mit einem Messer auf einen 15 Jahre alten Israeli ein. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Das Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

UPDATE II: Die Palästinensische Autonomiebehörde hat soeben in einer schriftlichen Stellungnahme Israel für seine „Politik der Eskalation“ und die „Tötung zweier junger Männer im besetzten Jerusalem“ kritisiert. Dass die beiden Männer Terroranschläge gegen Israelis verübten, wird nicht erwähnt. Die Palästinenser bitten die Internationale Gemeinschaft um Unterstützung.

Zwei jüdische Männer sind am Samstagabend bei einem Terroranschlag in der Jerusalemer Altstadt getötet worden. Die Ehefrau eines Todesopfers (22) wurde schwer verletzt, ihr zwei Jahre altes Kind erlitt leichte Verletzungen. Ein 19 Jahre alter Palästinenser hatte in der Nähe des Löwentors auf die Menschen eingestochen. Er wurde von Polizisten erschossen.

UPDATE: Am Sonntag morgen ist es zu einem weiteren Terrorangriff gekommen. Ein Palästinenser stach in der Nähe des Damaskustores zur Jerusalemer Altstadt mit einem Messer auf einen 15 Jahre alten Israeli ein. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Das Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

UPDATE II: Die Palästinensische Autonomiebehörde hat soeben in einer schriftlichen Stellungnahme Israel für seine „Politik der Eskalation“ und die „Tötung zweier junger Männer im besetzten Jerusalem“ kritisiert. Dass die beiden Männer Terroranschläge gegen Israelis verübten, wird nicht erwähnt. Die Palästinenser bitten die Internationale Gemeinschaft um Unterstützung.

Nach ersten Informationen der Polizei war die jüdische Familie am Samstagabend unterwegs, um an der Klagemauer zu beten. Der junge Palästinenser zog plötzlich ein Messer und stach auf die Personengruppe ein. Dabei erbeutete er eine Pistole. Damit schoss der 19-jährige um sich. Möglicherweise traf er dabei das Kind, das einen Streifschuss am Fuß erlitt.

Trotz ihrer Verletzungen konnte die 22 Jahre alte Mutter weglaufen und Polizisten herbeirufen. Als sie zum Tatort rannten, schoss der Terrorist auf sie. Die Polizisten schossen zurück und verletzten den 19-Jährigen tödlich.

Die Attentatsopfer wurden mit schweren Stichverletzungen im Oberkörper nach einer Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Für zwei Männer kam jede Hilfe zu spät. Der eine Tote ist der 24 Jahre alte Vater des Kindes, Aaron Bennett. Bei dem anderen Todesopfer handelt es nach israelische Medienberichten um den 41 Jahre alten Rabbiner Nahmia Lavi, der in der Altstadt wohnt und der Familie helfen wollte. Die verletzte Mutter, Adele, wurde noch in der Nacht notoperiert.

Der Täter wurde als Mohand H. aus Ramallah identifiziert. Die Polizei stieß auf einen Facebook-Eintrag von ihm, in dem er darlegte, dass die dritte Intifada (Palästinenseraufstand) begonnen habe.

Die radikalislamische Hamas begrüßte den Terroranschlag und unterstrich: „Wir unterstützen und begrüßen jede Aktivität des Widerstandes, die israelische Soldaten und Siedler verletzt. Unsere Leute im Westjordanland sind bereit zu sterben und sich für die Verteidigung der Al Aksa-Moschee zu opfern.“

Die Tat ereignete sich nur einen Tag, nachdem ein jüdisches Ehepaar beigesetzt wurde, das vor den Augen seiner vier Kinder von palästinensischen Terroristen umgebracht worden war. Die Hamas hatte nach dieser Bluttat zu weiteren Attentaten aufgerufen. Palästinenserpräsident Abbas, nach Ansicht der Vereinten Nationen der „Friedenspartner“ Israels, schwieg zu den Morden.

Bild: Ein Passant bringt das verletzte Kleinkind in Sicherheit. Foto: Yonatan Sindel (Flash 90)

Hier ein Handvideo, das von einem Passanten während des Attentats aufgenommen wurde. Zu hören sind die Schreie einer Frau, dann zahlreiche Schüsse und das Weinen eines Kindes.

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Patrick Callahan

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