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Yom Kippur: Das öffentliche Leben steht still

In Israel hat mit Sonnenuntergang am Dienstag Yom Kippur begonnen, der höchste jüdische Feiertag. Der „Tag der Sühne“ oder „Versöhnungstag“ wird als strenger Fastentag begangen, auch Körperpflege ist untersagt. 25 Stunden lang wird nicht gegessen oder getrunken. Im Heiligen Land sind keine Restaurants und Cafés geöffnet, mit Ausnahme einer arabischer Lokale. Das öffentliche Leben steht komplett still. Alle Grenzübergänge sowie der internationale Ben-Gurion-Flughafen bleiben geschlossen.

In Israel hat mit Sonnenuntergang am Dienstag Yom Kippur begonnen, der höchste jüdische Feiertag. Der „Tag der Sühne“ oder „Versöhnungstag“ wird als strenger Fastentag begangen, auch Körperpflege ist untersagt. 25 Stunden lang wird nicht gegessen oder getrunken. Im Heiligen Land sind keine Restaurants und Cafés geöffnet, mit Ausnahme einer arabischer Lokale. Das öffentliche Leben steht komplett still. Alle Grenzübergänge sowie der internationale Ben-Gurion-Flughafen bleiben geschlossen.

Obwohl es kein behördliches Fahrverbot gibt, sind die Straßen fast komplett autofrei. An Yom Kippur wird weder ein Radio- noch ein Fernsehprogramm gesendet. Gläubige Juden verbringen den Tag fast ausschließlich in der Synagoge oder im Gebet.

An Jom Kippur wird nach jüdischer Tradition das Urteil über den Menschen, das am Neujahrstag, dem Tag des Gerichts, gefällt wurde, besiegelt und bekommt damit Gültigkeit. Der Versöhnungstag soll dazu dienen, den Menschen zu entsühnen, ihn die göttliche Verzeihung für seine Missetaten erlangen zu lassen. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue, der Buße und Umkehr.

Am Versöhnungstag wird weiße Kleidung getragen. Dies geht zurück auf die Bibelstelle Jesaja 1,18: „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“

Am Mittwochabend endet Yom Kippur, dabei wird das Schofarhorn (Widderhorn) geblasen. Es proklamiert Gott als König der gesamten Erde.

Foto: Tausende Juden versammeln sich an der Westmauer („Klagemauer“) in der Jerusalemer Altstadt und bitten Gott um Vergebung ihrer Sünden. Foto: Hadas Parush (Flash 90)

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Patrick Callahan

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