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Israel wappnet sich mit Raketenabwehr für den „Tag des Zorns“

Nach den jüngsten Vorkommnissen auf dem Jerusalemer Tempelberg, bei denen palästinensische Randalierer sich drei Tage lang mit israelischen Sicherheitskräften anlegten, hat die radikalislamische Hamas den heutigen Freitag zum „Tag des Zorns“ erklärt. Aus Sorge vor Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär deshalb das Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel (Bild) im Süden Israels in Stellung gebracht.

Nach den jüngsten Vorkommnissen auf dem Jerusalemer Tempelberg, bei denen palästinensische Randalierer sich drei Tage lang mit israelischen Sicherheitskräften anlegten, hat die radikalislamische Hamas den heutigen Freitag zum „Tag des Zorns“ erklärt. Aus Sorge vor Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär deshalb das Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel (Bild) im Süden Israels in Stellung gebracht.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte erklärt, dass seine Landsleute nicht zulassen werden, dass die Israelis islamische und christliche heilige Stätten in Jerusalem entweihen. Gemeint war mit dieser Aussage die Al-Aksa Moschee, die nach Abbas Ansicht den Palästinensern gehört: „Die Israelis haben kein Recht, sie mit ihren schmutzigen Füßen zu entweihen. Wir werden alles tun, um Jerusalem zu verteidigen“, erklärte der Palästinenserchef in Ramallah.

„Es wird keinen palästinensischen Staat ohne Jerusalem geben“, betonte er. „Wir sind in Jerusalem und wir werden dort bleiben, um heiligen Stätten des Islams und der Christen zu verteidigen“. Im selben Atemzug lobte Abbas jene Palästinenser auf dem Tempelberg, die jüdische Besucher drangsalieren. „Jeder Tropfen Blut, der in Jerusalem verschüttet wurde, ist reines Blut, solange es für die Sache Allahs war. Alle Märtyrer werden in den Himmel kommen, und jeder Verletzte wird belohnt werden, so Allah es will“.

Der saudische König Salman bin Abd al Aziz al Saud hat in einem Telefongespräch mit US-Präsident Barack Obama die „israelische Aggression“ auf dem Tempelberg scharf kritisiert. Er forderte den Präsidenten auf, sich im UN-Sicherheitsrat für den Schutz der palästinensischen Bevölkerung einzusetzen. Wie israelische Zeitungen heute berichten, wandte sich der saudische König mit dem selben Anliegen auch an die Präsidenten von Großbritannien, Frankreich und Russland.

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Patrick Callahan

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