(JNS) Tausende Tonnen Erdmaterial, die vom Tempelberg geborgen wurden, haben antike Siegel, Keramik und andere Fragmente aus der Vergangenheit Jerusalems zutage gefördert – und einen Forschungsrückstand geschaffen, dessen Aufarbeitung Jahrzehnte dauern könnte. Für das Tempelberg-Siebprojekt (Temple Mount Sifting Project) erwies sich das Auswaschen der Geschichte aus weggeworfener Erde erst als Anfang: Einige seiner bedeutendsten Entdeckungen kommen erst Jahre später ans Licht, wenn Forscher erkennen, was die geborgenen Gegenstände offenbaren könnten.
Eine Studie über einen Siegelabdruck aus der Zeit des Ersten Tempels, der möglicherweise mit einem Beamten in der biblischen Erzählung über König Josia in Verbindung steht, soll nach Angaben von Zachi Dvira, Mitbegründer und Direktor des Tempelberg-Siebprojekts, bis Ende 2026 im Israel Exploration Journal erscheinen.
Der vom Projekt geborgene Tonabdruck trägt den Namen „Yeda‘yah (Sohn des) Asayahu“. Forscher haben den Namen des Vaters vorläufig mit Asaja in Verbindung gebracht, einem Berater von König Josia, der im Zweiten Buch der Könige und im Zweiten Buch der Chronik...
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