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MitgliederIsrael kämpft nicht, damit seine Kinder weiterkämpfen

Nach fast drei Jahren Krieg steht Israel vor einer neuen Herausforderung: militärische Erfolge in Sicherheit, Wiederaufbau und eine Zukunft zu verwandeln, in der die nächste Generation weniger kämpfen muss.

Israelischer Alltag trotz Jahren des Krieges: Menschen genießen den ersten Tag von Rosch Haschana am Strand von Tel Aviv, 12. September 2026. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Es gibt „eine Zeit des Krieges und eine Zeit des Friedens“. Israel hat in fast drei Jahren bewiesen, dass es kämpfen kann. Jetzt steht das Land vor der vielleicht schwierigeren Aufgabe: aus militärischen Siegen eine Zukunft zu bauen, für die sich dieser Kampf gelohnt hat. Denn der wahre Sieg beginnt dort, wo die Menschen nach Hause zurückkehren und Kinder wieder auf den Straßen spielen.

Israel hat die strategische Wirklichkeit im Nahen Osten verändert. Und dennoch geht Israel auf ein viertes Kriegsjahr zu, während praktisch alle Fronten offenbleiben: Gazastreifen, Libanon, Syrien, Iran und nicht zuletzt Judäa und Samaria. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: Wie gewinnt Israel Kriege? Sondern: Wie kommt Israel aus dem Krieg wieder ins Leben? Die Bibel kennt diesen Übergang sehr gut. Israel braucht jetzt politische Führung, die erkennt, wann militärische Erfolge in eine neue strategische Wirklichkeit übersetzt werden müssen. Denn eine Nation kann nicht dauerhaft im Kriegszustand leben.

Von den ursprünglichen Kriegszielen wurde bislang vor allem eines vollständig erreicht: die Rückkehr der...

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Patrick Callahan

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