(JNS) Während des israelischen Wahlkampfs beeilt sich jeder politische Kommentator, das aktuellste Schlagzeilenthema zum „entscheidenden Wahlkampfthema“ zu erklären. Doch heute schwebt das eigentliche Thema, das die Konturen der nächsten israelischen Regierung prägt, fast unhörbar unterhalb des öffentlichen Radars.
Die arabischen Parteien haben ihre „rote Linie“ für jede künftige Koalition bekannt gegeben – eine Forderung, bei der sie keine Kompromisse eingehen werden: die sofortige Aufhebung der „Yishur Kav“-Reform, eines bereits laufenden Projekts zur Neugestaltung der Situation vor Ort im Negev.
Was ist das für ein Plan, warum ist er in diesem Wahlkampf zu einem so brisanten Thema geworden, und was bedeutet er für die Zukunft der Negev-Wüste?
Um den Plan und den entscheidenden Wandel, den er mit sich bringt, am besten zu verstehen, sollte man den Aussichtspunkt oberhalb der Stadt Laqiya besuchen. Der Staat Israel hat Laqiya geplant und erschlossen, um Zehntausende von Beduinen zu beherbergen, doch in der Praxis handelt es sich größtenteils um kleine Siedlungsgruppen, die von weiten, leeren Flächen umgeben sind.
Warum bleiben Hunderte von Wohn-...
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