(JNS) In der vergangenen Woche hat Präsident Donald Trump einen Streit um Verteidigungsfragen wieder aufgegriffen, den Washington vor sieben Jahren scheinbar beigelegt hatte: die Frage, ob die Türkei – ein NATO-Verbündeter, der wegen des Kaufs eines russischen S-400-Luftabwehrsystems aus dem F-35-Programm ausgeschlossen wurde – wieder Zugang zu dem Flugzeug erhalten kann.
Diese Kehrtwende ist von großer Bedeutung, da die Türkei mehr als nur ein potenzieller Kunde war. Vor ihrem Ausschluss im Jahr 2019 war Ankara Partner im F-35-Programm, plante den Erwerb von 100 Flugzeugen und fertigte mehr als 900 Komponenten für den Jet. Das Pentagon beschloss den Ausschluss der Türkei, nachdem Ankara das S-400-System in Empfang genommen hatte, mit der Begründung, dass dessen Einsatz in der Nähe der F-35 sensible Informationen über die Stealth-Fähigkeiten des Flugzeugs preisgeben könnte. Die Türkei verlor ihre geplanten Flugzeuge und industrielle Aufträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar.
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