Es ist eines der erstaunlichsten Phänomene der Weltgeschichte. Kaum ein Volk ist so klein wie das jüdische Volk. Kaum ein Staat ist so winzig wie Israel. Und doch beschäftigen sich Großmächte, Imperien, Könige, Kalifen, Päpste, Diktatoren und Präsidenten seit Jahrtausenden immer wieder mit demselben Land und demselben Volk. Von den Pharaonen Ägyptens über Haman in Persien, Antiochus, die Römer, die Inquisition, die Pogrome Europas, Hitler, die Sowjetunion bis hin zu den Ajatollahs in Teheran taucht immer wieder dieselbe Behauptung auf: Die Juden seien eine Gefahr. Israel sei eine Gefahr. Der jüdische Staat bedrohe den Frieden, die Ordnung oder gar die Menschheit selbst. Heute hören wir ähnliche Worte erneut. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt, Israel sei „eine Bedrohung für die gesamte Menschheit“. Die iranische Führung bezeichnete Israel jahrzehntelang als Feind der Völker. Ali Khamenei bezeichnete Israel über Jahre hinweg als „Krebsgeschwür“, „tollwütigen Hund“ und erklärte mehrfach, Israel müsse verschwinden bzw. werde in Zukunft nicht mehr existieren. Der ehemalige iranische Präsident Ebrahim Raisi sprach von einem zukünftigen Ende Israels und erklärte, man werde dessen Untergang erleben und feiern. Übrigens, beide...
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Das die Turkei immernoch ein Mitglied der NATO ist, ist schon sehr bemerktenswert.
Das die NATO-Gipfel, im kommenden Monat in Ankara stattfinden soll, ist beinahe absurd.
Und das der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan noch nicht auf den Abstellgleis von der NATO gesetzt worden ist , spricht für die Naivität diese Organisation.