(JNS) „Als sie geboren wurde, haben wir sofort gemerkt, dass etwas mit ihrem Herzen nicht stimmte und dass sie behandelt werden musste“, sagte Nadia, eine drusische Frau aus einem vom Krieg betroffenen Dorf in Syrien, in einem Interview mit JNS über ihre kleine Tochter.
Nadia kam Anfang dieses Monats mit ihrer Tochter in Israel an, dank einer Überführung, die von den israelischen Streitkräften und Save a Child’s Heart koordiniert wurde, einer gemeinnützigen Organisation, durch die ihr Kind lebensrettende Hilfe erhielt.
Save a Child’s Heart behandelt Kinder mit angeborenen und rheumatischen Herzerkrankungen, die in ihren Heimatländern nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Etwa acht von 1.000 Kindern werden mit einem Herzfehler geboren, und die Hälfte von ihnen benötigt innerhalb des ersten Lebensjahres eine Behandlung.
Nadia sagte, sie habe in Israel auf sehr mitfühlende Mitarbeiter getroffen, darunter Dr. Sagi Assa, leitender Kinderkardiologe und Leiter der Abteilung für interventionelle Kinderkardiologie bei Save a Child’s Heart, der bei ihrer Tochter eine Herzkatheteruntersuchung durchführte.
„Er war sehr menschlich und gab mir vor und nach der Katheteruntersuchung meines Babys ein Gefühl der Sicherheit“, sagte Nadia, die durch die religiösen Konflikte in Syrien ihr Zuhause und ihr gesamtes Dorf verloren hat. Sie reiste mit vielen ihrer Habseligkeiten zum Wolfson Medical Center, aus Angst, etwas zurückzulassen.
Die Drusen, eine arabischsprachige ethnisch-religiöse Gemeinschaft, die nicht mit dem Islam verwandt ist, zählen in Israel etwa 150.000 Mitglieder. Bedeutende drusische Bevölkerungsgruppen leben auch in Syrien und im Libanon, wobei die Familien oft über die Grenzen hinweg getrennt sind.
Im Juli kam es in Syrien zu Zusammenstößen zwischen lokalen Drusen, sunnitischen Beduinenstämmen und Regierungstruppen. Berichte über Massenmorde, öffentliche Hinrichtungen und Übergriffe auf drusische Zivilisten veranlassten die IDF zu Angriffen.
Ebenfalls im Juli gab das israelische Außenministerium bekannt, dass es humanitäre Hilfe im Wert von rund zwei Millionen Schekel (450.000 Euro) an die bedrängte drusische Bevölkerung in Sweida im Süden Syriens geliefert habe.
Nadia sagte, dass sie an ihrem Wohnort keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung habe, die mit derjenigen vergleichbar sei, die ihr Baby im Wolfson erhalten habe. Sie sei überrascht gewesen, von einem Team behandelt zu werden, dem Juden und Araber angehörten, etwas, das sie zuvor noch nie gesehen oder gehört hatte.
„Ich hoffe, dass es für uns genauso sein wird, dass es Frieden zwischen uns geben wird, so wie es hier Frieden gibt. Ich hoffe, dass wir entweder Frieden haben werden oder eines Tages Teil Israels werden, damit auch wir so sicher leben können wie die Menschen hier“, sagte sie.
Nadia sagte, sie könne den Menschen, die ihr Haus niedergebrannt und ihr Dorf zerstört haben, nicht vergeben. Sie äußerte Angst und Unsicherheit darüber, an den Ort zurückzukehren, an dem sie jetzt lebt, aber auch Erleichterung darüber, dass ihr Kind behandelt wurde, bevor bleibende Schäden entstanden sind.
„Für mich war es sehr aufregend, jemanden aus Syrien zu behandeln, zumal ich als kleines Kind von einer jüdischen Syrerin aufgezogen wurde. Es fühlte sich an, als würde ich eine Kultur kennenlernen, die mir bereits vertraut und sehr nahe war“, sagte Dr. Assa gegenüber JNS.
„Die Möglichkeit, mit diesen Menschen zu kommunizieren und ihnen zu helfen, erfüllte mein Herz mit Glück. Ich fühlte mich privilegiert, dies tun zu können“, fügte er hinzu. Die Kosten für die Behandlung wurden von Save a Child’s Heart übernommen.
Dr. Assa erklärte, dass Nadias Baby mit einer Stenose geboren wurde – einer Herzklappe, die verengt war und sich nicht richtig öffnen konnte.
„Der eingeschränkte Blutfluss zwang das Herz zu einer viel stärkeren Arbeit und führte zu einer Vergrößerung der rechten Herzhälfte. Was sie brauchte, war eine Reparatur der Klappe, die zur Lungenarterie führt, und das konnten wir durch einen Katheterisierungseingriff mit Ballondilatation der Klappensegel erreichen“, sagte er.
Seit 1995 hat Save a Child’s Heart in Zusammenarbeit mit dem Sylvan Adams Children’s Hospital am Wolfson Medical Center in Holon, südlich von Tel Aviv, mehr als 8.000 Kinder aus 75 Ländern weltweit behandelt und 140 medizinische Missionen durchgeführt.





Soll diese Überschrift -wie viele- euren Rassismus ausdrücken ?
Es ist ein Kind das Hilfe braucht und vielleicht die Seele eines Juden trägt. Wer weiß es. Mein G“tt !!!