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Antisemiten, seht ihr nicht, dass Gott auf Israels Seite steht!?

Genauso wie Bileam und Balak in unserem Thora-Wochenabschnitt, rennen Israels Feinde immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand.

In dieser Woche lesen wir den Abschnit Balak, der viel mit unserer heutigen Situation gemeinsam hat. Foto: Chen Schimmel/Flash90
In dieser Woche lesen wir den Abschnit Balak, der viel mit unserer heutigen Situation gemeinsam hat. Foto: Chen Schimmel/Flash90

Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen, heißt es im Volksmund. Dies ist jedoch anscheinend nicht bei Israel-Feinden angekommen, die das kleine jüdische Land immer wieder angreifen, nur um immer wieder geschlagen zu werden.

Ein ähnliches Szenario wird uns in unserem Thora-Wochenabschnitt Balak vorgestellt. Hier fürchten sich die Länder vor dem Volk Israel, das sich ihnen auf dem Weg ins Gelobte Land nähert. Wie die heutigen Feinde Israels, haben Moab und Midian jedoch nichts von Israel zu befürchten, denn sie liegen nicht im Gelobten Land und würden deshalb nicht erobert werden.

Wie auch heute projektieren diese kriegerischen Länder ihre Denkweise auf die Juden und bereiten sich auf einen Konflikt vor. Sie haben gesehen, wie Israel seine Feinde bisher problemlos besiegt hat und Balak, der König der Moabiter, versucht eine neue Taktik, indem er Bileam dafür bezahlt, die Juden zu verfluchen.

 

Warum Konflikt?

Das Thema der Projektion spielt heute und damals eine große Rolle im Umgang mit Israel, denn heute sehen wir, wie unsere Feinde uns das vorwerfen, womit sie sich selbst schuldig machen. Zum Beispiel:

  • Die Hamas wirft Israel Völkermord vor, aber sie haben am 7. Oktober und seit ihrer Gründung versucht, so viele Juden wie möglich zu töten.
  • Die Palästinensische Autonomiebehörde wirft Israel Apartheit vor, aber sie würde es Juden nicht einmal erlauben, in ihrem Staat zu leben.
  • Die internationale Gemeinschaft wirft Israel vor, die Palästinenser auszuhungern, dabei verbietet sie es ihnen, vor dem Krieg zu flüchten.

Man kann als Regel festhalten, dass Vorwürfe gegen Israel normalerweise genau diesen Vorwurf beim Ankläger Israels aufdecken.

Genauso geht Balak davon aus, dass Israel gekommen ist, um sein Land zu erobern. Hätte er nicht einfach Botschafter zu den Juden schicken können, um herauszufinden, was sie wollen?

Auch Israels heutige Feinde können gerne mit uns über ihre Forderungen sprechen. Israel hat Land in der Hoffnung für Frieden abgegeben, arabische Staatsbürger haben in Israel volle Rechte und wir schicken sogar Vertreter zu Verhandlungen mit der Hamas. Was ist also das Problem?

 

Gottes Volk

Das Problem sind die Juden, denn weder Balak, noch die Araber im Nahen Osten wollen einen jüdischen Staat in ihrer Mitte haben.

Damals stand die Bibel im direkten Konflikt mit den Götzen, falschen Priestern und vielen anderen üblichen Lebensweisen dieser Zeit. Ein solcher Staat auf Basis der Bibel, in dem Moral, Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrheit herrscht, würde die Herrscher in seiner Umgebung in eine schwierige Lage bringen. Warum müssen sie ihr Volk unterdrücken und ausnutzen, während die Juden nebenan ein gutes Leben führen?

Das war für die Könige damals nicht akzeptabel und ist es heute nicht für die Diktatoren der arabischen Länder. Israel muss verteufelt werden, damit uns unsere arabischen Nachbarn nicht um unser gutes Leben beneiden und sich fragen, ob sie dies vielleicht auch in ihren Ländern haben könnten.

Israel war und ist eine Gefahr für totalitäre Herrscher und muss deshalb bekämpft werden. Auch wenn diese Kämpfe nicht zu Siegen auf dem Schlachtfeld führen, halten sie doch das eigene Volk in Schach und das ist schon ein Sieg für unsere Feinde.

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Patrick Callahan

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