Wer hier mitarbeitet, an dem klebt nicht nur Staub auf der verschwitzten Haut. Der spürt nicht nur das tägliche Brennen der Sonne – sondern erlebt auch, wie Nähe entsteht und ein neuer Blick auf Israel möglich wird. Hier der zweite Teil unserer Serie über SAR-EL.
Die Luft ist trocken, der Schlafraum dämmert noch im Halbdunkel. Gegen 5:45 Uhr summt der erste Wecker. Einer der Freiwilligen, ein 68-jähriger Elektrotechniker aus Kanada, steht langsam auf, zieht sich seine beigefarbene SAR-EL-Uniform über, greift zur Wasserflasche und tritt hinaus in den beginnenden Morgen. Nebenan murmelt jemand auf Französisch ein Gebet, zwei Betten weiter kichert eine Gruppe junger Amerikanerinnen leise über den gestrigen Spieleabend. Auf dem Gang riecht es bereits nach starkem Instantkaffee.
In zwanzig Minuten ist Appell. Was sich hier abspielt, ist kein touristischer Ausflug, sondern ein strukturierter Einsatz auf Zeit: drei Wochen inmitten des Armeealltags, ohne Waffe, aber mit Verantwortung. Dieser Artikel nimmt uns mit hinein in den Alltag dieser besonderen Form...
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