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Eine der erstaunlichsten Heldengeschichten dieses Krieges ist die von Sapir Cohen. Was sie erlebt hat, kann durchaus als Wunder bezeichnet werden. Die 26-Jährige wurde am 7. Oktober von Hamas-Terroristen verschleppt und auf wundersame Weise nach 55 Tagen freigelassen. Ihre Geschichte begann sechs Monate zuvor, als sie eine schreckliche Vorahnung beschlich. Zunächst befürchtete sie, dass sie bald sterben müsse und versuchte daher, sehr vorsichtig zu sein – zum Beispiel weigerte sie sich, mit ihrem Freund Sasha in einem Heißluftballon zu fahren oder Fallschirmspringen zu gehen. Sie hatte sogar Angst, dass sie vielleicht eine tödliche Krankheit haben könnte.
Obwohl sie nicht orthodox war, hatte Sapir bereits einen angeborenen, wenn auch unausgereiften Glauben an Gott. Die Angst vor Krankheit wurde so stark, dass sie das Gefühl hatte, nur...
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