1966, als ich noch ein Teenager war, lernte ich in Beerscheva ein besonderes finnisches christliches Ehepaar kennen: Olavi und Esther Syvanto. Sie besuchten regelmäßig die gleichen Schabbatnachmittagsgottesdienste wie ich, und zwar auf dem Gelände der Christian and Missionary Alliance (C&MA) im alten türkischen Viertel, in der Straße der Patriarchen 15. Zu dieser Zeit war Beerscheva eine kleine, staubige und sich schnell entwickelnde Stadt im nördlichen Teil der Negev-Wüste. Beduinen kamen oft zu Besuch und auf den Markt. Das Stadtgebiet wuchs prophetisch mit Tausenden von Olim (Neueinwanderern), die vor allem aus Nordafrika, Osteuropa, Indien und Pakistan in die Wüstenstadt strömten. Meine eigene Familie kam 1964 aus Rumänien nach Beerscheva.
Eine Mini-Gemeinde
Im August 1964 ließen sich Warren und Linda Graham, junge amerikanische Missionare, mit ihren kleinen Kindern ebenfalls auf dem C&MA-Gelände in Beerscheva nieder. Ihre Vision war es, die Botschaft des Herrn Jeschua mit den Israelis zu teilen. Olavi und seine Familie, damals mit drei Kindern – Kari, Helena und Anneli und später auch...
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