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Das biblische Ritual der Prophetie ist in unseren Tagen wieder aufgekommen. Nach dem Krieg wird alles gut, das glauben wir. Hätte uns jemand vor dem fürchterlichen Überfall und dem davon entfesselten Krieg im Gazastreifen gewarnt, und hätte gleichzeitig wie der Prophet Jeremia ein Trostwort gesprochen, laut dem danach alles gut wird – wahrscheinlich hätten ihm nur wenige zugehört. Der Trost steht uns bevor, aber den muss Israel zuerst erkämpfen.
JEREMIAS PROPHEZEIUNGEN
Der Prophet Jeremia erlebte nicht nur die Zeit vor dem Exil Israels, sondern auch die Zerstörung Jerusalems und die Verbannung nach Babylon selbst mit. In seinem Buch warnt der Prophet das Volk immer wieder vor Gottes Gericht, wegen seines Götzendienstes. Er sieht und fühlt die Gefahr für das Volk Israel voraus. Jeremias Gefühle...
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Wie schwebende Vögel, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschirmen: beschirmen und retten, schonen und befreien. – Kehrt um, Söhne Israel, zu dem, von dem ihr so tief abgefallen seid! (Jesaja 31,5+6)
Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, HERR, kommt als Starker, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung ⟨geht⟩ vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Gewandbausch tragen, die säugenden ⟨Muttertiere⟩ wird er ⟨fürsorglich⟩ leiten. (Jesaja 40,10+11)
Wann erkennt Israel, das der Herr Jesus Christus ihr Messias und HERR ist?
„…und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben“ (Sacharja 12,10)