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Ein Waffenstillstand mit der Hamas wäre ein Fehler

Die einzige Möglichkeit zu gewinnen ist, die Hamas festzunageln und zu zerstören.

Israelische Truppen in einem gepanzerten Mannschaftstransportwagen im von der Hamas beherrschten Gazastreifen, 15. November 2023. Foto: IDF.

Terroristen und Rebellen haben eine gemeinsame Verteidigungsstrategie. Wenn sie mit überlegenen Kräften konfrontiert werden, ziehen sie sich zurück, verschmelzen mit der Zivilbevölkerung und warten darauf, dass ein Nationalstaat sich erschöpft und es leid wird, sie zu jagen.

Um eine Terrorgruppe auszuschalten, muss man schnell handeln, beweglich sein, das Überraschungsmoment nutzen und den Terroristen die Ausgänge versperren.

Nach einem recht langsamen Start zeigte Israel, dass es Geschwindigkeit und Agilität bei Bodenangriffen gut im Griff hat. Es umging die Todeszonen der Hamas und nahm wichtige Infrastrukturen von ihr ein. Das Problem ist jedoch, dass die Hamas kein konventionelles Militär ist und die Eroberung von Territorium und Infrastruktur nur viel zählt, wenn sie nicht dazu genutzt wird, die Bewegungsfreiheit der Terroristen einzuschränken.

Und dann muss man sie erledigen.

Katar, ein staatlicher Sponsor der Hamas, drängt auf ein „Waffenstillstandsabkommen“, bei dem einige (nicht alle) Geiseln gegen einen mehrtägigen Waffenstillstand eingetauscht werden sollen. Hamas-Anhänger auf der ganzen Welt skandieren frenetisch „Waffenstillstand“.

Das Ziel ist das gleiche.

Warum will die Hamas einen Waffenstillstand? Sie braucht Zeit und Raum, um der Falle zu entkommen, die Israel mit viel Zeit und Blut aufgebaut hat.

Ihnen diesen Raum zu geben, wäre eine strategische Katastrophe.

Die Lektion des Al-Shifa-Krankenhauses ist, dass der Versuch, einen humanitären Angriff durchzuführen, nicht funktioniert. Wenn Israel hofft, die Geiseln militärisch befreien zu können, kann es sich nicht langsam an sein Ziel herantasten und dabei alle möglichen humanitären Zugeständnisse machen. Israel muss schnell und unerwartet zuschlagen. Das ist im städtischen Bodenkrieg ohnehin schon schwierig zu bewerkstelligen.

Die Hamas setzt darauf, dass sie Israels Antwort abwarten kann. Das hat sie in der Vergangenheit getan. Warum nicht noch einmal?

Die Regierung Biden hätte gerne einen Geiseldeal, und sie scheut sich nicht, mit Terroristen zu verhandeln. Katar macht sich das zunutze. Und die israelische Regierung ist intern gespalten. Benny Gantz hat betont, dass der Krieg weitergehen wird, bis „unsere Söhne und Töchter nach Hause kommen“. Das ist ein Geiselbefreiungsszenario. Nicht Netanjahus Ziel, die Hamas zu vernichten.

Und wir haben bereits im Al-Shifa-Krankenhaus gesehen, dass die Hamas Geiseln töten wird, wenn sie sie nicht als Druckmittel einsetzen kann.

Die einzige Möglichkeit, diese Operation zu rechtfertigen, besteht darin, die Hamas festzusetzen und zu zerstören. Gelingt dies nicht, wird sich die Operation so lange hinziehen, bis internationaler Druck ein Ende erzwingt. Die Hamas-Kräfte werden sich zurückziehen, sich neu formieren und ihre Operationen wieder aufnehmen.

Und das würde bestenfalls auf eine Pattsituation hinauslaufen, wenn nicht sogar auf einen sehr teuren Sieg der Hamas.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Ein Waffenstillstand mit der Hamas wäre ein Fehler”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ja! Den Worten Daniels gibt es nichts hinzuzufügen!

    Die Lösung kann NUR Vernichtung aller Terroristen sein, sonst wird man weiter terrorisiert…

    In Europa verhaftet man sogenannte „Gefährder“, lässt sie wieder frei , beobachtet sie und was machen die, wie die Mörder aus Brüssel oder der aus Duisburg???
    Da es in Europa keine Todesstrafe gibt, bleibt hier nur die Verurteilung zu lebensländlich OHNE vorzeitige Freilassung.

  2. Havershalom sagt:

    Ja, lasst die Falle zuschnappen die ihr aufgebaut habt.
    Fast die gesamte Lügenpresse schreit und geifert nach Waffenstillstand. Hört nicht auf sie. Das sind nur Wendehälse.
    Verzichtet bitte nicht auf dcn Erfolg sauber zu machen.
    Nur keine Hamas und Co sind ein guter Zustand.
    Wir beten weiter, für Bewahrung und ein sehr gutes Gelingen.

  3. Roland Kunz sagt:

    Die Priorität der Angehörigen von Geiseln ist verständlicherweise und nachvollziehbar die Geiseln so schnell und sicher wie möglich frei zu bekommen. Das übergeordnete Ziel muss dennoch sein, den israelischen Staat mit seiner Gesamtheit an Bürgern zu schützen. So sorgfältig und weise der Israelische Staat und die IDF auch vorgehen, so wenig werden jedoch zivile und militärische Opfer zu verhindern sein. Aber das übergeordnete Ziel ist auf lange Sicht eben doch das bessere für das Volk. Dass die Sympathisanten der Hamas nach einem Waffenstillstand schreien, beweist seinerseits die Richtigkeit des übergeordneten Ziels. Es darf jetzt einfach zu keiner erneuten Spaltung des Volkes kommen wegen der Geiseln. Hier liegt ei grosse Risiko.
    John Steinbeck hat genau dieses Dilemma, in dem sich die israelische Regierung befindet, in seinem Buch „Der Mond ging unter“ beschrieben.

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