Religion

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MitgliederDie Belzer Juden und der Tisch

In unserer Serie über das Judentum und seine unterschiedlichsten Schattierungen geht es dieses Mal um eine weitere chassidische Strömung des ultraorthodoxen Judentums.

Die Belzer Gemeinde ist riesig
Die Belzer Gemeinde ist riesig Foto: Aharon Krohn/Flash90

Der Chassidismus betont die Verbindung zu Gott in allen menschlichen Handlungen, nicht nur in den religiösen wie Gebet, Talmud- und Torastudium, sondern auch im täglichen Leben, in Gedanken, Worten und Taten. Der Chassidismus praktiziert Möglichkeiten der Hingabe und der Nähe zu Gott wie zum Beispiel Singen und Tanzen, die dem Menschen Freude bereiten, und die Weitergabe von Geschichten über die Gerechtigkeit, die den Menschen lehren, mit dem Herzen zu glauben. Viele vergleichen dies mit den charismatischen Christen.

Belz ist eine chassidische Bewegung innerhalb des orthodoxen Judentums, die in der ehemals ostpolnischen, galizischen Kleinstadt Belz gegründet wurde, die seit 1951 zur Ukraine gehört. Der Belzer Chassidismus wurde im 19. Jahrhundert von Rabbi Schalom Rokeach (1779–1855) gegründet, der unter anderem den Beinamen Friedefürst trug. Unter seiner Führung entstand 1843 die Belzer Synagoge. Nach seinem Tod wurde der jüngste Sohn Jehoschua Rokeach (1825–1894) Belzer Rebbe und nach ihm war der dritte Rebbe in dieser Tradition Yissachar Dov Rokeach I. (1854–1926). Die Familienlinie steht bis heute an der Spitze des chassidischen Hofes, und das Oberhaupt des Belzer Chassidismus ist heute...

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Patrick Callahan

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