Wie der britische Oberrabbiner Ephraim Mirvis bereits bezeugt hat, war die Zuneigung der Königin zum jüdischen Volk tief verwurzelt. Aber es war ihr Glaube an Jesus, den Juden, der das Licht und die Kraft ihres langen Lebens und ihrer Regentschaft ausmachte.
Die Schwiegermutter der Königin, Prinzessin Alice von Griechenland, wurde, weil sie eine jüdische Familie während des Holocausts versteckt hatte, für ihre Tapferkeit mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“ geehrt und ist auf dem Ölberg begraben.
Im Jahr 2018, 70 Jahre nach der Wiedergeburt Israels, beendete das britische Königshaus sein „Exil“ von offiziellen Besuchen im Heiligen Land, als Prinz William, der Enkel der Königin (jetzt Prinz von Wales und erster in der Thronfolge) das Land bereiste.
Der älteste Sohn der Königin, der jetzige König Charles III., hatte Israel bereits zweimal besucht, um bei Staatsbegräbnissen seine Aufwartung zu machen und sich den lang gehegten Wunsch zu erfüllen, das Grab seiner Großmutter zu besuchen, aber diese Besuche galten nicht als offizielle Reisen.
Als Beitrag zu einer positiven neuen Ära in den britisch-israelischen Beziehungen besuchte Charles dann im Januar 2019 das World Holocaust Forum in Jerusalem. Charles hat im Laufe der Jahre immer wieder Überlebende des Holocaust unterstützt und sie regelmäßig zu üppigen Tees eingeladen, wie mir einer von ihnen erzählte.
Vor allem aber heißt es, habe die Königin ihr ganzes Leben und ihre außergewöhnliche 70-jährige Regentschaft auf Jesus, den Juden, den Felsen und Führer ihrer langen Regentschaft, gegründet. Obwohl sie die Welt mehr als die meisten anderen bereist hat, hat sie nie einen Fuß in Israel gesetzt, dem Land, das den christlichen Glauben, dem sie so hingebungsvoll folgte, hervorgebracht hat.
Jedes Jahr zu Weihnachten teilte die Herrscherin in einer Sendung an die Nation, die von Millionen Menschen in aller Welt verfolgt wird, mit, dass ihr persönlicher christlicher Glaube der Schlüssel zu allem sei, was sie tue.
Vor einigen Jahren zitierte sie beispielsweise einen Vers aus einem bekannten Weihnachtslied, In the bleak midwinter: „Was kann ich ihm geben, arm wie ich bin, Wenn ich ein Hirte wäre, würde ich ein Lamm bringen, Wenn ich ein Weiser wäre, würde ich meinen Teil tun, Doch was ich kann, gebe ich ihm, gebe mein Herz.“ Als echte Evangelistin im Geiste Billy Grahams ermutigte sie Millionen von Zuschauern, Jesus ihr Herz zu schenken. Das war unsere Königin, und wir sind alle so stolz auf sie! Erst heute hörte ich von einem Gespräch, das sie mit einem Bekannten führte und in dem sie gesagt haben soll: „Ich wünschte, Jesus würde noch zu meinen Lebzeiten zurückkommen“. Auf die Frage, warum, soll sie geantwortet haben: „Weil ich ihm meine Krone zu Füßen legen würde.“
In seiner Predigt in der St.-Paul’s-Kathedrale anlässlich des Platinjubiläums der Königin im Juni sagte der Erzbischof von York, Stephen Cottrell, sie sei „jemand, der unserer Nation aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus treu dienen konnte“. Und dann fügte er hinzu: „Vielleicht gibt es keine bessere Art und Weise, ihr Platinjubiläum zu feiern, als wenn wir selbst das Gleiche tun.“
In diesem Zusammenhang ist es wirklich aufregend zu sehen, wie die ganze Nation, angeführt von den weltlichen Medien, von dem Wunder und der Realität des Glaubens unserer verstorbenen Königin ergriffen wird.
In Bezug auf den Apostel Paulus sagte der Erzbischof, er sei nur deshalb nachahmenswert, weil er Jesus nachgefolgt sei, und fügte hinzu: „Für mich sind die besten Anführer – wie Paulus, wie Jesus – diejenigen, die wissen, wie man sich führen lässt“.
Als Vertreter der jüdischen Gemeinde Großbritanniens sagte Rabbi Mirvis: „Ich erinnere mich, wie sie mir und meiner Frau einmal Gegenstände von jüdischem Interesse und Wert aus ihrer Privatsammlung auf Schloss Windsor zeigte, darunter eine Torarolle, die während des Holocausts aus der Tschechoslowakei gerettet wurde. Ihre Zuneigung für das jüdische Volk war tief, und ihr Respekt für unsere Werte war spürbar.
Die lange Verbannung aus dem modernen jüdischen Staat durch das britische Königshaus ist vielleicht kompliziert, scheint aber die Politik des Außenministeriums widerzuspiegeln, die im Allgemeinen auf Beschwichtigung der umliegenden arabischen Nationen hinausläuft.
Im Jahr 2017 wurde ein geplanter Besuch von Prinz Charles Berichten zufolge vom Komitee für königliche Besuche mit der Begründung abgesagt, dass er „die arabischen Nationen in der Region, die regelmäßig britische Royals empfangen, verärgern würde.“
Der einzige Besuch des verstorbenen Ehemanns der Königin, Prinz Philip, fand 1994 statt. Er wollte an einer Zeremonie zum Gedenken an seine Mutter, Prinzessin Alice, teilnehmen, die als Prinzessin von Griechenland die jüdische Witwe Rachel Cohen und zwei ihrer fünf Kinder in ihrem Haus versteckt hatte. Rachels Ehemann hatte 1913 König Georg I. von Griechenland geholfen, und der König bot ihm im Gegenzug jeden Dienst an, den er leisten könnte, sollte er ihn jemals brauchen. Als die Bedrohung durch die Nazis aufkam, erinnerte sich sein Sohn an dieses Versprechen und wandte sich an die Prinzessin, die das Versprechen ihres Vaters einlöste.
Als ich Charles‘ wunderbare Hommage an seine Mutter kurz nach ihrem Tod sah, ertappte ich mich dabei, wie ich das Gebet von William Tyndale betete, als er kurz vor seinem Märtyrertod stand, weil er es gewagt hatte, das Neue Testament ins Englische zu übersetzen: „Herr, öffne dem König von England die Augen.“
Wir wissen, dass der neue König seinen Glauben weniger laut und deutlich zum Ausdruck gebracht hat als seine Mutter, aber ich bete, dass Gott auch ihm die Augen für die Einzigartigkeit Christi und seines Evangeliums öffnet. Gott schütze den König!
Charles Gardner ist Autor folgender Bücher: „Israel the Chosen“, erhältlich bei Amazon; „Peace in Jerusalem“, erhältlich bei olivepresspublisher.com und „A Nation Reborn“, erhältlich bei Christian Publications International.





Ein Land, mit einer gläubigen Königin, das ist überraschend für mich, Gott wird ihren Glauben letztlich beurteilen, und dennoch lesen wir auch, dass
>> Großbritannien seit 2011 palästinensische Sicherheitsdienste ausbildet und finanziert, und zwar auf Kosten der Steuerzahler in Millionenhöhe.
Hätte SIE eingreifen können, gegensteuern, wird Charles III das tun? Es würde dem ehemaligen Großreich GB sicher gut tun..denn wer gegen Israel agiert, tastet Gottes Augapfel an.
Das freut mich zu hören, dass das britische Königshaus christlich ist und Jeschuah nicht verleugnet, wie es sonst viele Könige auf der Erde tun.