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MitgliederDas Scheitern der Diplomatie und die Lektion für Israel

Wer glaubt, dass westliche Mächte zur Rettung herbeieilen werden, hat die Realität nicht verstanden

Israelische Soldaten halten bei Kampfmanövern inne, um zu beten. Letztendlich kann sich Israel nur auf Gott im Himmel und die IDF auf dem Boden verlassen, um das jüdische Volk zu schützen.  Foto: Yonatan Sindel/Flash90

„Die Ukraine steht alleine da“, beklagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am vergangenen Donnerstag, wohl wissend, dass auch die schärfsten westlichen Sanktionen sein Land nicht davor bewahren würden, von Russland bedrängt, wenn nicht gar kurzfristig erobert zu werden.

Die vorherrschende Annahme ist, dass die meisten Aggressoren sich pragmatisch verhalten, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Diese Annahme hat jedoch lange Zeit dazu geführt, dass diplomatische Bemühungen weit über den Punkt hinaus, an dem es kein Zurück mehr gibt, fortgesetzt wurden und somit die Gelegenheit verpasst wurde, andere (sprich: militärische) Maßnahmen zu ergreifen, die eine größere Tragödie hätten verhindern können.

Der Zweite Weltkrieg ist das Paradebeispiel dafür, dass man sich zu lange zu sehr auf Diplomatie und zahnlose Drohungen verlassen hat. Der britische Premierminister Neville Chamberlain war sich so sicher, dass der Krieg abgewendet werden könnte, wenn er sich nur noch einmal mit Hitler zusammensetzen würde. Schließlich waren die Deutschen ein vernünftiges, pragmatisches Volk. Sicherlich würden die...

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Patrick Callahan

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