Während sich die Hisbollah unter den Augen des Libanon und der internationalen Gemeinschaft wieder bewaffnet, bereitet sich Israel zum Handeln vor – weil sonst niemand es tut.
Hisbollah
Der Botschafter im Libanon, Michel Issa, sagt, Jerusalem brauche keine Genehmigung der USA, um sich zu verteidigen. Israel warnt, dass undichte Stellen bei der UNIFIL der Terrororganisation helfen.
Washington setzt Beirut unter Druck – und Jerusalem verliert die Geduld.
Der zweijährige Krieg forderte nicht nur Tausende von Menschenleben, sondern führte auch zu massiver Vertreibung und weitreichender Zerstörung – und veränderte so die soziale und politische Landschaft des Landes grundlegend.
Die Hisbollah spielt auf lange Sicht und setzt darauf, dass die demografischen Trends im Libanon zu ihren Gunsten verlaufen.
Militärische Quelle liefert Details zur Eliminierung des Militärchefs der Hisbollah; unterdessen errichtet Israel eine neue Grenzbarriere zum Libanon, um „die Sicherheit zu erhöhen“.
Libanesische Medien berichten von Opfern, während Israel sich auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen vorbereitet.
EU-Botschafter in Israel Michael Mann drängt auf Zurückhaltung, lehnt Sanktionen ab und unterstützt die Ausbildung von 3.000 Palästinensern für die Polizeiarbeit in Gaza – trotz israelischer Bedenken.
Die israelische Armee bereitet sich auch auf die Möglichkeit mehrerer Tage von Gefechten vor, in denen israelische Zivilisten unter Raketenbeschuss geraten könnten.
Beirut behauptet, Jerusalems Sicherheitsbarriere überschreite die Blaue Linie, was die Israel jedoch bestreitet.



