MitgliederWie Israel mit dem Sudan eine Normalisierung erreicht hat

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, was diese geplagte islamische Nation dazu gebracht hat, sich mit Israel anzufreunden.

von Yochanan Visser |
Sudanes demonstriert für die Flüchtlinge Foto: Illustration - Tomer Neuberg/Flash90

Die momentane Normalisierung in den Beziehungen zwischen Israel und dem Sudan ist ein weitaus wichtigerer Schlag gegen den iranischen Plan, den Nahen Osten zu übernehmen und Israel zu zerstören, als die Friedensabkommen zwischen dem jüdischen Staat und den beiden arabischen Golfstaaten Bahrain und Vereinigte Arabische Emirate (VAE).

Bahrain und die VAE haben sich nie aktiv an den Kriegen gegen Israel beteiligt, die seit 1948 tobten, als der Staat Israel gegründet wurde. Zudem gibt es zwischen Israel und den beiden Golfstaaten seit mindestens 25 Jahren informelle Kontakte.

Der Sudan hingegen spielte eine große Rolle im anhaltenden Krieg gegen Israel und wurde von terroristischen Gruppen wie Al Qaida, Hisbollah und Hamas als fruchtbarer Boden für terroristische Aktivitäten gegen Israel genutzt, während der Iran den Sudan als Teil seiner islamistischen Achse betrachtete.

Der Sturz des Regimes des brutalen Diktators Omar al-Bashir im Jahr 2017 ebnete den Weg für die neue Normalisierung, die begann, als der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu im Februar dieses Jahres in der ugandischen...

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