Ein Pilot sitzt bereits im Cockpit, kennt die Maschine, kennt ihre Systeme und braucht keine Sicherheitskontrolle zu überwinden. Wenn ausgerechnet dieser Mann zum Terroristen wird, verwandelt sich eine der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen der modernen Luftfahrt plötzlich in eine Falle. Genau dieses Szenario macht den Fall FlyDubai FZ1073 weit über den einzelnen Flug hinaus so brisant. Die unmittelbare Katastrophe wurde verhindert, doch für Israel beginnt jetzt die gefährlichere Frage: Wer stand hinter dem omanischen Co-Piloten? War er ein radikalisierter Einzeltäter, Teil eines Terrornetzwerks oder führte die Spur zu einem Staat?
Was inzwischen als gesichert gilt, ist dramatisch genug. Der Co-Pilot griff auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den indischen Kapitän Smit Machchhar an. Die Maschine verlor in kürzester Zeit massiv an Höhe. Der schwer verletzte Kapitän konnte schließlich die Cockpittür öffnen, Passagiere und Besatzungsmitglieder überwältigten den Angreifer, und eine weitere Flugcrew an Bord brachte die Maschine sicher nach Tabuk in Saudi-Arabien. An Bord befanden sich 174 Passagiere, überwiegend Israelis.
Doch damit beginnt erst die...
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