MitgliederWarum wird darüber nicht geredet?

Das Scheitern beim Umgang mit dem palästinensischen Antisemitismus ist ein Hinweis auf ein viel größeres Problem innerhalb des jüdischen Volkes.

Foto: Aaed Tayeh/Flash 90

Am vergangenen Samstag wurde eine Nazi-Flagge von Palästinensern im Dorf Beit Umar gehisst. Den Medien war es nicht einmal eine Meldung wert.

Zunächst einmal sollte etwas geklärt werden. Das Dorf wurde an der Stelle des antiken Ortes Maarath errichtet, diese Stadt wird in Josua 15,59 erwähnt. Selbst die Palästinenser erkennen dies an. „Die Geschichte zeigt, dass Beit Ummar“, so sagen sie, „eine alte Stadt ist, die auf den Ruinen einer kanaanitischen Stadt namens ‚Maera‘ errichtet wurde.“ In typisch antisemitischer Manier wird jedoch Josuas „Besetzung“ dieses Ortes aus der realen Geschichte getilgt, um der neu erfundenen Erzählung Platz zu machen, nach der die Bewohner von Beit Umar Nachfahren der Kanaaniter seien.

Dieses Stück Geschichte erinnert uns an die Natur des Konflikts. Selbst Mahmud Abbas betonte in Vorbereitung seiner per Video für die UNO übertragenen Rede letzten Freitag, dass man leugnen müsse, dass die Juden jemals in diesem Land gelebt haben. Das Land Israel sei Palästina und gehöre seinem Urvolk, den Kanaanitern, Jebusitern, Hethitern oder kurz gesagt, den Arabern....

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