Jüdische Welt

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MitgliederWarum gibt es jüdische Krankenhäuser?

Im Krankenhaus wird Menschen ohne Ansehen von Rasse, Religion oder Herkunft geholfen.

Foto: Eran Zirman

Doch warum existieren dann weltweit „jüdische Krankenhäuser“?

Christliche Anfänge

Das Konzept der Krankenhäuser begann mit Helena, der Mutter Kaiser Konstantins. Im Jahr 331 n. Chr. gründete sie in Konstantinopel ein Krankenhaus, das auch mittellosen Kranken zugute kam. Kirchenvater Hieronymus (347-420) wurde Patriarch dieses ersten Hospitals.

Der Begriff Hospital kommt vom lateinischen hospice, was mit „Besucher“ oder „Fremder“ übersetzt wird und auf die drei göttlichen Besucher anspielt, die Abrahams Gastfreundschaft in Anspruch nahmen (1. Mose 17). Das englische Wort „hospitality“ bedeutet „Gastfreundschaft“. Gleichsam gilt das aramäische Wort für „Besucher“ ushpizim heute im modernen Hebräisch als Wort für Krankenhausaufenthalt.

Über Jahrhunderte wurden diese Hospitäler „Hotel Dieu“ oder Haus Gottes genannt. Sie dienten Obdachlosen, versorgten mehr mit natürlicher und mit geistlicher Nahrung denn mit Heilung. In Israel gab es während der Kreuzfahrerzeit, um das 11. Jahrhundert, die ersten Häuser dieser Art. Eines war dermaßen überlaufen, dass das mit 2000 Betten ausgestattete Haus auf Anordnung des Papstes von Rittern bewacht werden musste. Im 13. Jahrhundert eröffneten Ordensschwestern in ganz Europa Hospitäler....

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Patrick Callahan

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